Archiv für die Kategorie ‘Dummheit’

Boah….

Es geschehen ja jeden Tag Dinge in der Welt, wo man als, mehr oder minder, intelligenzbegabtes Wesen nur den Kopf schütteln kann.
Jeden Tag sieht man Mord und Totschlag aus den abstrusesten Gründen.
Jeden Tag sieht man Not und Elend in der Welt.
Nicht jeden Tag lehnt Andreas Kümmert die Teilnahme am GrandPrix ab…

Und dann kommt tatsächlich ein deutscher Dozent daher gelaufen und schafft es, all diese Dramen als Kinkerlitzchen abzutun, weil Ihm die Darstellung seines viralen Experiments, in einem sehr lesenswerten Blog, zwecks viraler Verbreitung des „Experiments“ nicht gefällt.

Bitte klickt alle auf den obigen Link und lest Euch die Geschichte mal durch!

Der. Arme. Kerl!

Ich muss den Link hier nochmal reinkopieren:

http://www.schleckysilberstein.com/2015/03/abgemahnt-fur-einen-aushang-realsatire-trifft-urheberrecht/

Nicht dass, der Fließtext noch jemanden verwirrt und dieser Jemand dann diese schreckliche Leidensgeschichte nicht wahrnimmt.

Könnt ich mir niemals verzeihen, sowas….

Naja, jetzt habt ihr ja alle mitbekommen, wie schlecht das Netz zu Einzelschicksalen sein kann und ich kann beruhigten Gewissens in mein Bettchen kriechen….

Machts gut,

Euer

ÄHM… Moment noch!

Dem ein oder anderen wird unter Umständen aufgefallen sein, dass in den obigen Zeile die ein oder andere Priese Ironie versteckt sein könnte.

Diese Textsensiblen dürfen hier aufhören.

Allen Anderen sei hiermit ins Bewusstsein geblasen, dass der im Artikel von Schlecky Silberstein genannte Dozent, welcher eigentlich ein Teil der Ausbildung unserer geistigen Elite von morgen sein sollte, hier in kleinstgeistiger Manier Menschen wegen etwas Abmahnt, was er selbst bezwecken wollte!

Ich bitte Euch also:
Nehmt Euch diesen Intelligenzverweigerer bittebittebitte NICHT zum Vorbild und seid Euch stets bewusst, dass die Vielfältigkeit des Internets zu großen Teilen auf Grund der viralen Verbreitung von Inhalten beruht!

Denkt bitte daran, bevor Ihr etwas postet, tweetet, blogt, instagramt, oder sonstwie ins Netz stellt*, das dieser Beitrag geteilt, geretweetet, gesternt, geherzt, oder gesonstwast werden kann und dementsprechend wohl auch werden wird!

Also, macht was draus!

Euer daetschemol

*) man sollte vielleicht mal noch rausfinden, ob der liebe Herr Dozent das Foto auf Facebook gepostet hat, da er dann ja die Rechte an diesem Foto vielleicht an FB abgetreten hat….

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Jeder will es, viele versuchen es… aber alle scheitern!

An was? an nichts geringerem als der Rettung der Welt.

Tja, es gibt so einige Problemchen auf unserem tollen Heimatplaneten, für welche es auch schon wirklich tolle Lösungsungsvorschläge gibt.
Zum Beispiel:

  • Hunger in den Entwicklungsländern – Industrienationen müssen aufhören Fleisch zu essen, um das Getreide nicht mehr an Schlachtvieh sondern an die armen Menschen „dort“ zu verfüttern.
  • Fossile Brennstoffe gehen zur Neige – Bauen wir eben Autos mit Elektroantrieb.
  • Tausende Hektometer Holz werden jährlich zu Toilettenpapier verarbeitet und schmälern so den globalen Waldbestand – Drehen wir den Spieß um und machen aus Scheiße Papier.
  • … u.s.w.u.s.f. …

Man könnte hier jetzt noch viele weitere technische, medizinische und soziale Problem unserer Welt und deren vermeintliche Lösungen auflisten; aber das wäre ja auch nicht wirklich zielführend.

Deshalb möchte ich Euch mal einen anderen Ansatz vorstellen, muss dafür aber mal kurz ein bisschen weiter ausholen:
Also, neben den öffentlich Be- und Anerkannten weltweiten Problemen beobachten ein paar Freunde und ich schon seit geraumer Zeit einen starken Anstieg der öffentlichen Verblödung. Natürlich haben wir dazu auch diverse Thesen, wie es dazu kam und was man dagegen tun könnte, aber das werde ich irgendwann einmal gesondert hier bearbeiten.
Nichtsdestotrotz bin ich überzeugt, dass dieser Umstand in alle anderen Probleme mit einfließt; wenn nicht sogar der Ursprung derer darin zu finden ist! (großartiger Satz, oder? ;o)  )
Und es gibt sogar eine verblüffende Geminsamkeit bei der öffentlich anerkannten Grundlage der meisten weltweiten Problem, nämlich der globalen Bevölkerungsanzahl, und der Vermutung, dass ein Gutteil der Probleme durch schlichte Dummheit zu verantworten ist.
Na, schon jemand eine Idee, worin besagte Gemeinsamkeit bestehen könnte?
Nein?
Ich verrat es Euch: Es ist der Zeitpunkt des Begins beider Phänomene!
Glaubt Ihr nicht? Dann will ich Euch hier mal zwei Zitate von Wikipedia vortragen:
Zuerst eine Zeile über die Bevölkerungsentwicklung:

1987: 5 Milliarden, 1999: 6 Milliarden und 2011: 7 Milliarden Menschen.

Und als Zweites einen Abschnitt über den Flynn-Effekt (hier geht es um die Tatsache, dass die Menschen bis in die Mitte der 80er immer schlauer wurden):

Sundet und Kollegen (2004) studierten die Testergebnisse von zwischen Mitte der 1950er Jahre und 2002 getesteten norwegischen Wehrdienstpflichtigen. Während bis Anfang der 1970er Jahre starke Zuwächse verzeichnet wurden, wurden die Zuwächse danach kleiner, bis sie Mitte der 1990er Jahre verschwanden

Also, zusammengefasst kann man daraus schließen, dass mit mit dem starken Bevölkerungswachstum auch die Dummheit extrem angestiegen ist.
Darüber dürft Ihr Euch jetzt alle mal Eure eigenen Gedanken machen, denn als Hintergrunderklärung für meinen Weltrettungsansatz sollte dieser kleine Exkurs als ausreichend betrachtet werden können.

Nun zurück zum Thema: Die Rettung der Welt … mit Flugsauriern!

Ich bin davon überzeugt, dass es eine Lösung für alle oben beschriebenen Probleme gibt (und auch für alle nur möglichen Probleme, welche aus den Synergieeffekten meines kleinen Exkurses entstehen können).
Und diese Lösung ist ebenso einfach wie sie einleuchtend ist:

Die Welt braucht eine weltweit verbreitete menschfressende Spezies!
Nein, Ihr habt Euch gerade nicht verlesen. Es steht immernoch genauso in der Zeile obendrüber!
Und ich bin zudem davon Überzeugt, dass eine menschenfressende Rasse ausschließlich positive Auswirkungen haben würde; und für alle die jetzt lamentieren, dass Sie nicht gefressen werden möchten, Euch kann ich nur sagen: „Denkt doch mal über Euren Tellerrand hinaus!“

Natürlich ist es für denjenigen welchen, der gerade bei mehr oder weniger lebendigem Leib verspeist wird, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine erfreuliche Erfahrung gefressen zu werden, aber man muss auch akzeptieren können, dass das Wohl der Allgemeinheit als wichtiger zu erachten ist als einige Minuten persönlicher Unannehmlichkeiten (länger bekommt man das Gefressenwerden auf Grund des Blutverlustes nicht mit).

Und die besagten positiven Effekte für das Allgemeinwohl durch die Wiedereinführung einer menschenfressenden Rasse sind wohl selbstverständlich. Um hier nur einige aufzuführen, werde ich mich auf die (subjektiv) Wichtigsten beschränken:

  • Der globalen Überbevölkerung würde Einhalt geboten.
  • Auf Grund des erneuten alltäglichen Überlebenskampfes würden wieder evolutionäre Richtlinien gelten; somit wären die Überlebenschancen für diejenigen, welche  sich gut und schnell anpassen können höher. D.h. dämliche Individuen würden eher gefressen werden.
  • Die Nahrungsmittelknappheit würde sinken, da weniger Menschen versorgt werden müssten.
  • Die fossilen Rohstoffreserven würden länger ausreichen, da weniger Verbraucher zu bedienen wären.
  • Wälder erhielten ein besseres Image, da ihre Blätterdächer schutz vor Flugsauriern bieten würden.

Tjoa, und auch diese Liste ließe sich problemlos noch eine ganze Weile weiterführen, aber das überlasse ich jetzt mal Euch….

Ich möchte an dieser Stelle einfach noch kurz darauf eingehen, warum ich Flugsaurier klonen und nicht auf eine an Land lebende Spizies zurückgreifen würde:

Stellen wir uns doch einmal kurz vor, was geschehen würde, wenn ein an Land lebendes Raubtier in einer modernen Stadt auf eine Menschenmenge treffen würde. Es käme wohl augenblicklich zu einer Panik, welche sowohl die Beute als auch den Jäger verunsichern würde. Danach würden sich sowohl Jäger als auch Beute auf die neue Situation einstellen und schon würde ein ungleichgewicht zu Gunsten der Beute entstehen. Denn wenn uns die Evolution etwas gelehrt hat, dann doch wohl, dass der Mensch in ausreichender Anzahl mit jedem Ihm begeneten Raubtier fertig geworden ist.

Nehmen wir hingegen einen Jäger, welcher in völliger Lautlosigkeit ungesehen aus der Luft zuschlüge und sofort wieder aus der Reichweite etwaiger Widersacher in die Lüfte entschwände, alle Voraussetzungen besäße, um die oben aufgeführten positiven Effekte zu gewährleisten.

Noch besser als Flugsaurier fände ich ja Drachen, da sie eine erheblich höhere Durchschlagskraft vorzuweisen hätten, bin mir jedoch nicht sicher, in wie weit die Gentechnik schon das Problem mit dem Feuer und der Unversehrtheit des feuerspeienden Tieres im Griff hat.

Also, falls jemand unter Euch Interesse und die finanziellen Mitte zur Realisierung des Projekts zur Verfügung hätte, meldet Euch einfach bei mir und dann beginnen wir sofort mit der Aufzucht.

Bis die Tage…

Euer daetschemol

So weis ein altes Volkslied auch den modernen Mann von heut noch allwöchentlich zu motivieren. Vorallem, wenn die Woche sich dem Ende zu neigt. Schaut man(n ) sich den Text des Liedes dann mal über die Grenzen des Refrains an, findet man auch folgende Zeilen:

Verlieb dich, solange du jung bist, die Hauptsach‘, du bist noch nicht blau, denn wenn man beim fröhlichen Trunk ist, bekommt man sehr leicht eine Frau.

Nun wurde jedoch unlängst bekannt, dass gerade Bruder Brüderle mit eben dieser Strategie nicht wirklich gut gefahren ist. Oder? Was ist da nochmal genau passiert? Die taz beschreibt die Erlebnisse von Frau Himmelreich mit Brüderlein so:

 … zu später Stunde an einer Hotelbar auf ihre Brüste geschaut und gesagt haben soll: „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen“. Zudem soll er ihre Hand genommen, diese geküsst … haben.

Und aus diesem, im Grunde harmlosen Gebahren, entstand eine Bundesweite Sexismusdebatte, während derer sich scheinbar jedes weibliche Wesen des Landes über dieses krude Verhalten brüskiert hat. Jedes weibliche Wesen? Nein, stimmt so wohl nicht. Es waren zwar reichlich, aber es gibt glücklicher Weise auch noch einige Damen, die das ganze Geschehen mit etwas Verstand, statt mit blindem Emanzipationswahn, betrachten. Ein sehr schönes Beispiel dafür gibt es hier.

Aber zurück zum taz- Zitat:
Also in meiner Welt hat in dieser Situation (zu später Stunde, Hotelbar) ein älterer Herr einem „jungen Mädchen“ (perspektivisch betrachtet) ein Kompliment gemacht. Ich mein, wir reden hier immer noch von einem, damals 67 Jahre, alten Politiker aus Gonsenheim. Glücklich verheiratet. Und nicht von einem Endvierziger aus Neu-Köln der sich und seinen Kumpels beweisen muss, dass das Geld für die 400er Packung Viagra nicht verschwendet war.

Da müsst ihr mir natürlich nicht zustimmen, hat ja jeder ein Recht auf meine eigne Meinung… ;o)

Aber stellt euch mal vor, die Geschlechter wären andersrum Verteilt gewesen!
Hätte hier eine Dame im Rentenalter einem jungen Reporter geagt, was er doch für ein strammes Kerlchen sei und ihn auf die Wange geküsst, wäre er vielleicht errötet, hätte die Dame in die Schublade „lüstige Öhm“ geschoben, hätte es vielleicht am nächsten Freitag seinen Kumpels erzählt und den Lacher geerntet, und dann wieder vergessen.
Damit es in dieser Konstellation zu einem vergleichbaren Eklat gekommen wäre, hätte schon unsere Bundesmerkel dem Reporter in den Schritt greifen müssen! Und selbst dann bin ich mir ziemlich sicher, dass der #aufschrei eher ein Stiller gewesen wäre; nämlich der des Reporters unter der Dusche beim Versuch das Erlebte zu verdrängen.

Und das ist der Punkt, an welchem ich mich frage, wie es zu einer solchen Debatte kommen konnte. Im alltäglichen Leben wird ja normaler Weise nur dann derart hitzig debattiert, wenn man sich irgendwie mit der zu diskutierenden Thematik identifiziert; was im aktuellen Beispiel ja bedeuten würde, dass das Gros der Frauen hierzulande das obige „Kompliment“ ebenfalls als „sexuellen Übergriff“ empfände!

Das kann, will und werde ich nicht glauben!

Denn wenn dem so wäre, würde zumindest das deutsche Volk nach der nächsten Generation aussterben.

Übertragen wir das Geschehene doch mal ins alltägliche Leben: Angenommen, irgendein älteren Trunkenbold macht in irgendeiner Kneipe einem um Jahrzehnte jüngeren Mädchen komplimente; wer von Euch würde da sowas denken wie: „Jetzt belästigt der alte Scherenöter das Junge Ding! Wie abstoßend!“ ??? Und glaubt ihr wirklich, dass eine Mittzwanzigerin in unserer Zeit sich nicht zur Wehr zu setzen wüsste, sollte sie sich daran wirklich stören?
Ich denke da viel eher: „Jetzt guck sich einer den alten Kerl an! Der hält sich scheinbar noch für 40 Jahre jünger als er ist. Traurig eigentlich, dass der so allein da rumsitzt.“
Und das Mädel würde wahrscheinlich augenzwinkernd etwas antworten, was sowohl klar machen würde, dass der Alte chancenlos ist, sie ihm seinen Versuch aber nicht übel nimmt. So würde es ja auch laufen, wenn der Altersunterschied nicht vorhanden wäre.

Geschieht jeden Tag überall im Lande:
Er fasst sich ein Herz, geht zu einem Mädel, dass ihm gefällt macht ihr irgendein plattes Kompliment und fragt, ob sie etwas trinken möchte. Erschrenkend oft wird sie dann antworten: „Ja, gerne, mit dem großen Typ mit den langen schwarzen Haaren, der da hinten links in der Ecke tanzt!“ und sich dann in Richtung hinterer linker Ecke entfernen. Und er startet irgendwo den nächsten Anlauf.

Würde das irgendjemand als sexistisch interpretieren?
Wohl kaum!
Warum wird es dann so angesehen, wenn jemand dieses Verhalten an den Tag legt, der halt schon etwas älter ist?
Hinzu kommt noch die hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein älterer Herr soetwas nur sagt, um das Mädchen zu erfreuen. (Die wissen für gewöhnlich schon, dass sie mit den jungen Hüpfern nicht mehr mithalten können. Ist ja nicht jeder ein Hugh Hefner.)
Ist das nicht diskriminierend?
Und wie hätte die öffentliche Meinung wohl ausgesehen, wenn der Altersunterschied nur 20 Jahre betragen hätte?

Tja, vielleicht denkt ihr ja mal drüber nach…

 

Bis die Tage,

Euer daetschemol

Tja Leute, in vier Tagen ist es schon soweit:

Die Welt wird untergehen!

Oder zumindest wurde das in den letzten Jahren in schöner Regelmäßigkeit propagiert.
Und was gab es da nicht schon alles an Ansätzen, um uns das Ende aller Dinge schmackhaft zu machen?!
Hopi-Indianer, Nostradamus, Halleyscher Komet und wasweisich was den Endzeitlern noch so alles eingefallen ist, um sich etwas Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Aktuell geht die Erde ja auf Grund des Maya-Kalenders unter.

Ich begrüße das ja aus diversen Gründen, möchte hier aber nur kurz einige davon ansprechen:

  1. Endlich ist mal konkret jemand schuld an dem ganzen Schlamassel! Hätten die Maya keinerlei Interesse an Himmelsforschung gehabt sondern sich eher auf Vieh- und Landwirtschaft konzentriert (wie wir Europäer das vor ca. 5000 Jahren ja auch gemacht haben) würde deren dämlicher Kalender die Welt jetzt nicht in den Untergang treiben! (mehr dazu bei 3.)
  2. Finde ich, dass das Ende der Welt tatsächlich ein sehr begrüßenswertes Ereignis ist.
    Wer mir das nicht glaubt kann sich ja am Freitag mal einen Tag Urlaub gönnen (oder einfach blaumachen; muss ja hinterher eh niemand mehr arbeiten gehen) und sich dann einfach mal um die Mittagszeit durch die Fernsehkanäle zappen; hinterher sollte jedem klar sein, dass der Weltuntergang (zumindest universell betrachtet) keinen Verlust darstellt.
  3. Find ich die Mayakultur schon immer relativ spannend. Wer das jetzt irgendwie bewiesen haben will, dem würd ich nahelegen, sich doch hier mal einen groben Überblick zu verschaffen und dann auf eigenen Faust weiter zu suchen. Denn auch wenn ich hier gerade aushole, um dann vielleicht doch etwas mehr zu tun, als das Thema nur kurz anzusprechen, muss ich ja niemanden mit der kompletten Geschichte der Maya quälen. Also, weil ich das echt spannend finde und ich ja auch einfach mal was schreiben kann, ohne jemanden zu ärgern, hier mal ein paar grobe Infos zum Stein des Anstoßes:
    Für alle, die bis jetzt noch keine Ahnung haben worüber ich überhaupt rede oder die es seit  der Titelzeile wieder vergessen haben, es geht um den bevorstehenden Weltuntergang (also so was wie „Tod und Zerstörung!“, „Globale Vernichtung!“, „HartzIV für alle und Bushido als Kanzler!“) im Allgemeinen und um den Maya-Kalender, welcher den unmittelbaren Weltuntergang angeblich vorhersagt, im Speziellen. Da der aber mit Worten schwierig zu beschreiben ist, da ich dann mit Ausdrücken wie Baktun, Katun, Tun, Uinal und Kin um mich werfen müsste, zeig ich euch einfach mal, wie so ein Ding Aussieht:MayaCool, oder?
    Okay, ja, der von Pirelli sieht an der Spindtür besser aus aber der von den Maya war auch eher sowas wie das Iphone der damaligen Zeit.
    Glaubt ihr nicht?
    Dann werft doch bitte mal einen Blick auf die folgende Bedienungsanleitung, welche von wirklich schlauen Menschen dankbarer Weise ins Netz gestellt wurde:

    Tjoa, also wer das jetzt immernoch nicht cool findet, darf wieder zurück zu RTLII…

Für alle anderen ist zwar mein kleiner Ausflug ins Lehrreiche auch vorrüber, aber dafür könnt ihr am Samstag auf der Weltuntergangs-After-Hour mit dem Wissen angeben, warum das mit dem globalen Kollaps nicht so geklappt hat… ;o)
Ja, dieses Wissen verbirgt sich hinter den Links im Text aber keine Angst, für diejenigen, welche sich das nicht alles durchlesen möchten gibt es auch noch kompaktes Wissen zum Angeben.

So, damit will es auch für heute dann mal gut sein lassen.
Auch wenn dann vieles Ungesagt bleibt, wie z.B. wie die Kirchen (oder auch Organisationen, die sich für solche hielten) sich vergangene Weltuntergänge zu nutze gemacht haben oder wie man sowas als Werbemittel benutzen könnte; auch werd ich mich heute nicht über diese Dinge lustig machen, denn mit dem Ende der Welt ist schließlich nicht zu scherzen und ich wollt wirklich einfach mal was interessantes schreiben (auch wenn ich euch den ein oder anderen Schmunzler hier natürlich gönne).

Also, bis nach dem Weltuntergang!

Euer daetschemol

PS: mir ist grad noch ein schönes Zitat inklusive Begründung für das Ende aller Zeiten eingefallen.
Stammt von einem großartigen Autor.
Wollt ich Euch einfach nicht vorenthalten:

Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. – Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.

Douglas Adams

Ode an die Dummheit

Veröffentlicht: 02/06/2012 in Dummheit
Schlagwörter:, ,

Seit knapp 100 Jahren versucht die Wissenschaft nun schon dieses große bunte Etwas zu erklären, das wir Intelligenz nennen und bis heute konnte man sich nicht festlegen, was nun darunter zu verstehen sei. Ich will mir nun nicht anmaßen zu behaupten, ich habe dieses Problem gelöst aber unter Umständen kann ich hier einen Tipp geben, welcher eine neue und vielleicht auch vielversprechende Herangehensweise aufzeigt.
Sowohl in der Mathematik als auch in der Physik hat es sich gewissermaßen durchgesetzt, dass man, im Falle mangelnder Beweise für eine These, eine Antithese aufstellt und diese dann widerlegt.
Auf das Problem der Intelligenz umgemünzt würde dies bedeuten, dass wir zuerst einmal „Anti-Intelligenz“ definieren müssen.

JA, ich hab es mitbekommen, dass Anti-Intelligenz schon definiert wurde; man nennt diesen Gegenpart im Volksmund Dummheit. Aber was ist Dummheit? Wie kann man sie messen? Letztendlich,  was kann man dagegen tun?

Nun wird vielleicht dem ein oder anderen schon aufgefallen sein, dass ich mich schon des Öfteren mit den Auswirkungen von Dummheit beschäftigt habe und diejenigen werden sich vielleicht sogar fragen, warum ich mich erst jetzt diesem Thema annehme?
Das hat mehrere Gründe und ein Teil der Antwort versteckt sich sogar schon in der Frage.
Ja, ich befasse mich des öfteren mit den Auswirkungen der menschlichen Dummheit, jedoch bin ich bis heute nicht in der Lage gewesen, die Ursachen dafür festzustellen. Und obwohl mich vor allem alltägliche Dummheit oftmals mit morbider Faszination erfüllt, scheint es fast so, also würde die Antwort auf die Frage nach der Herkunft der Dummheit immer weiter zurückziehen, je eindringlicher man nach ihr sucht. Um hier mal ein Beispiel für alltägliche aber keineswegs verständliche Dummheit anzuführen, möchte völlig uneigennützig auf einen älteren Artikel verweisen:

Dienst am Kunden

Wie ihr seht, habe ich es damals schon nicht verstanden und auf Grund dieser Unverständnis muss ich mich bei der Frage nach der Ursache wohl oder übel geschlagen geben und es einem schlaueren Menschen als ich es bin überlassen, diese Frage zu klären.

Kommen wir also zur nächsten Frage: Kann man Dummheit messen?
Bestimmt! Man kann ja auch Intelligenz messen ohne eine präzise  Vorstellung zu haben, was das genau ist. Um einen entsprechenden Test zu entwickeln fehlt es mir allerdings an Motivation und Zeit (aber falls jemand gute Ideen zu dem Thema hat, darf er oder sie sie mir gerne mitteilen). Was ich allerdings sagen kann ist, dass man  Dummheit kategorisieren kann. Das sieht dann folgender Maßen aus:

  1. Bewusste Dummheit:
    Kennt wohl jeder und hat jeder in seiner Jugend mit Sicherheit die ein oder andere begangen; also man tut etwas, wovon man eigentlich weis, dass man es besser nicht täte.
  2. Unbewusste Dummheit:
    Kennt wohl auch jeder; man stellt sich einfach mal dumm dran.
  3. egozentrische Dummheit:
    die erste Form der unkontrollierbaren Dummheit, welche genetisch, evolutionär oder gar durch (V)Erziehung im jeweiligen Individuum verankert ist; die betroffene Person ist hier ausser Stande, andere als die eigene Sichtweise anzuerkennen und handelt dementsprechend Selbstbezogen.
  4. angenehme Dummheit:
    ähnlich verankert wie 3., jedoch mit dem Unterschied, dass die betroffene Person weis, dass sie dumm ist und sich aus diesem Grund zurückhält; angenehmste Form der Dummheit, allerdings sehr selten.
  5. aggressive Dummheit:
    ähnlich verankert wie 3., jedoch das genaue Gegenteil von 4.
  6. Fatale / gefährliche Dummheit:
    Ganz üble Sache das! Kann sogar sehr kluge Menschen treffen und resultiert dann meist in Katastrophen. Beispiele hierfür finden sich zuhauf in der Menschheitsgeschichte; ich sag nur Atombombe….

Tja, ich denke mittels dieser Einteilung kann zumindest eine grobe Messung vorgenommen werden.

So, damit wären wir auch schon bei der Frage angelangt, ob man in der Lage ist, etwas gegen Dummheit zu tun. Hierüber habe ich schon viele Stunden mit vielen Menschen philosophiert, bin jedoch nie zu einem befriedigendem Ergebnis gelangt und da ich irgendwann noch eine „Endlösung“ zu diesem Thema zu finden hoffe, möchte ich hier auch nicht wirklich detailliert auf das „ob und wenn ja, wie“ sondern viel mehr auf das „ob man überhaupt sollte“ eingehen.
Das mag sich im ersten Moment vielleicht seltsam anhören, aber wenn ihr noch ein paar Zeilen weiter lest, wird es verständlicher. ich versprech’s!

ich wende mich in dieser Frage auch nur den Kategorien 3. – 5. zu, da die restlichen Formen der Dummheit zumeist temporärer Natur und zudem weitaus seltener sind. Ausserdem hoffe ich, dass jeder von euch mindestens einen Betroffenen  aus mindestens einer dieser Kategorien kennt.
Denkt nun an diese (oder an eine dieser) Personen!

Seht ihr sie vor eurem inneren Auge?

Ja?

Dann beantwortet bitte folgende Frage:
Wirkt diese Person auf euch unzufrieden oder gar unglücklich?

Ich bin bereit zu Wetten, dass 97% von euch diese Frage mit einem klaren Nein! beantwortet haben.

Und genau deshalb bin ich mir nicht sicher, ob man überhaupt etwas gegen Dummheit tun sollte.
Es ist doch so, dass dumme Menschen sehr viel einfacher zufrieden zu stellen sind als nicht so dumme. Des Weiteren sind Dumme oftmals die besseren Arbeiter, da sie Arbeitsaufträge nicht in Frage stellen, sondern sie einfach befolgen. Dumme müssen sich auch nicht über alle möglichen Dinge Sorgen machen, da sie über diese Dinge gar nicht nachdenken.
Kurz um: Dumme sind die glücklicheren Menschen!

Und genau deshalb bin ich auch der Meinung, man sollte nichts gegen die Dummheit unternehmen.

Mein Tipp an euch:
Seid schlau – werdet dumm!

Macht was draus,

Euer daetsche…. ähm… mol

Seit 8 Wochen habe ich hier nichts mehr geschrieben. Das ärgert mich. Ziemlich sogar! Denn ich schreibe ja gerne und genug zu schreiben findet sich eigentlich täglich; also, warum gab es dann so lange hier nichts Neues? Die Antwort ist genauso einfach wie verwirrend, lautet sie doch:

Facebook!

„Was soll das denn für ’ne Antwort sein?“, wird jetzt wohl, und nicht zu Unrecht, der ein oder andere fragen. Um das zu erklären muss ich allerdings etwas weiter ausholen, und ihr ein wenig in euch gehen.

Facebook begann für mich als eine Möglichkeit mit einigen wenigen Menschen in Kontakt zu bleiben, welche ich nur sehr unregelmäßig und meist mit langen Abständen persönlich zu treffen in der Lage war. Inzwischen ist Facebook aber mehr geworden; und weniger. Einerseits schreibt man nicht mehr alle paar Wochen den Freunden in der Ferne eine kurze Nachricht über erlebtes, andererseits postet man fast alles in FB. Und genau hier fängt das Problem an.
Nicht nur dass man selbst mittels eines kurzen Einzeilers jeglichen Unmut ablassen kann, nein, man kann sich auch binnen Minuten über sämtliche Probleme und Sorgen seines Umfeldes (und sei es nur ein virtuelles) informieren; denn in der „Anonymität“ des Netzes sind die Menschen offensichtlich stets gern bereit Dinge öffentlich Kund zu tun, welche sie ansonsten nur sehr zögerlich im Vieraugengespräch preisgeben würden.
All dies scheint noch keine Erklärung für meine Schreibfaulheit zu bieten, aber wer eben auf mich gehört hat und in sich gegangen ist, ist vielleicht schon auf die Lösung gekommen. Für alle Anderen und auch ein bisschen für mich (damit ich nicht das Gefühl habe, heute nur beakerische Selbstmitleidsheuchelei verfasst zu haben) werde ich ein wenig tiefer in das Problem einsteigen und eine kleine Zeitreise mit euch unternehmen. Also, anschnallen!

Noch vor 2 Jahren, in etwa, war es eigentlich Gang und Gäbe sich hin und wieder mal mit Freunden irgendwo zu treffen, das ein oder andere Getränk zu konsumieren und sich die Zeit mit etwas zu vertreiben, was man „Konversation“ nannte. Hatte man dafür nicht ausreichend Zeit, bediente man sich häufig seines (Mobil-)Telefons um jemanden anzurufen und sich fernmündlich auszutauschen. Die Älteren werden sich mit Sicherheit an dieses güldene Zeitalter der Kommunikation erinnern.
Heute allerdings scheinen sowohl telefonische wie auch persönliche  Kommunikation als Mittel der Kommunikation ausgedient zu haben, um dann miteinander zu verschmelzen. Klingt im ersten Moment vielleicht etwas kompliziert, ist aber anhand  des folgenden Beispiels sehr einfach zu veranschaulichen:
Heute trifft man sich nach einer erfolgten WhatsAPP-Einladung irgendwo und sitzt dann mit Freunden stillschweigend um einen Tisch voller Getränke, postet via seinem SmartPhone, dass man gerade irgendwo mit seinen Freunden um einen Tisch voller Getränke herumsitzt, bei  Facebook und diskutiert diesen Umstand dann mit seinen Mitsitzern in den Kommentaren. Sollten sich dann die „Gespräche“ doch noch vertiefen, zeigt man sich gegenseitig die von Freunden geposteten Peinlichkeiten und stellt diese dann, erneut und mit kommentaren versehen, wieder ins Netz. Auch dieser Vorgang erfolgt oft schweigend.

Tja, und wenn ich mich nun zum Schreiben in meine Besenkammer zurückziehe, den Laptop starte und nur noch mal ganz kurz bei Facebook reingucke bevor ich mit dem eigentlichen Schreiben anfange, verlasse ich die Kammer oft erst Stunden später wieder, ohne auch nur ein Wort verfasst zu haben; dafür aber bestens über die aktuellen Lebensumstände all meiner Bekannten und deren Bekannten informiert. UND GENAU DAS IST DER GRUND, WARUM FACEBOOK MICH VOM SCHREIBEN ABHÄLT!!!

Sollte ich hier nun ein weiteres Mal Besserung geloben? Nein, denn es wird sich daran  nichts ändern und das hat mehrere Gründe:

  1. Wenn ich nicht mehr an etwas teilnehme, kann ich mich zukünftig nicht mehr darüber auslassen!
  2. Wenn ich NOCH BESSER werde, bin ich so nah an der Perfektion, dass ihr nichts mehr zu lästern habt; das will ich euch nicht antun… ;o)
  3. Ich schreibe ja trotz FB noch ab und zu etwas, und dann hat sich das warten hoffentlich gelohnt.

In diesem Sinne,

Euer daetschemol

Adventistische Xmastiase

Veröffentlicht: 05/12/2011 in Alltägliches, Dummheit
Schlagwörter:, ,

Jedes Jahr auf’s neue, ereilt uns Mitteleuropäer gegen Jahresende eine gar grauenhafte Epidemie: Der Weihnachts-Wahn!

Die Anfänge dieser zerebralen Viruserkrankung sieht man meist schon Ende August, wenn in den „Warenhausketten der vier Buchstaben“ plötzlich und völlig grundlos Lebkuchen, Domino-Steine und Marzipankartoffeln feilgeboten werden. Nach Expertenmeinung ist dieser Anblick auch der Auslöser der Xmastiase (so der Fachbegriff) und damit ein Novum in der Geschichte der Medizin; handelt es sich hierbei doch offensichtlich um die erste optisch übertragbare Krankheit der Menschheitsgeschichte.

Mediziner bundesweit warnen Ihre Patienten schon seid Monaten vor der allzu eingehenden Betrachtung dieser Auslagen, jedoch werden die Warnungen entweder nicht ausreichend beachtet oder aber die Macht der angebotenen Schlemmereien ist einfach zu stark für den menschlichen Verstand; welchen die Krankheit letztendlich befällt. Besonders anfällig scheinen Menschen ab einem Lebensalter von 60 Jahren und alleinerziehende Elternteile.

Hat man sich infiziert, beginnt im Regelfall eine circa neunzigtägige Inkubationszeit, in welcher sich allerdings erste Symptome bemerkbar machen. Man erscheint leicht reizbar gegenüber seinen Mitmenschen (besonders im öffentlichen Raum) und erliegt egozentrischen Kaufräuschen in kommerzieller Umgebung.

Nach Ablauf der Inkubationszeit verfällt der infizierte Patient in eine (meist) temporäre Zerebralentkernung, in welcher er nicht mehr in Lage zu sein scheint, sein konsumierendes Handeln zu durchdenken und absolut jeden rot-grün-goldenen Unsinn kauft um sein Heim damit zu beschmutzen. Dieser Eintritt in die adventistische Xmastiase stellt auch den „Point-of-no-return“ des Krankheitsverlaufes dar. Sowohl Medizin als auch Psychiatrie können nun nur noch betreuend dafür Sorge tragen, dass weder beim Patienten noch seinem (ebenso in Mitleidenschaft gezogenen) Umfeld psychische oder physische Schäden zurück bleiben.

In dieser Phase, welche bei den meisten Erkrankten in diesen Tagen zum Ausbruch kommt, sind infizierte Personen zum Glück schon aus großer Entfernung zu erkennen. Sie ziehen oder schieben meist entweder völlig überfüllte Einkaufswagen, Kinder oder mit Kind und Geschenken befüllte Kinderwagen vor oder hinter sich her. Auch Kombination von Einkaufswagen, Kinderwagen und Kindern in variierenden Stückzahlen sind keine Seltenheit. Sollte sich eine infizierte Person ihnen von hinten annähern, wird sie sich durch Aussagen wie „Ralf-Jaques-Johannes! Nicht trödeln!“ oder „Sophie-Verenn-Anna, komm weiter; da gibt es nix zu gucken!“ ankündigen, während sie sich schubsend und schiebend seinen Weg zum nächsten Schaufenster bahnt, wo sie stehenbleiben und gucken kann. Des Weiteren verströmt der Patient in dieser Phase der Erkrankung einen penetranten Gestank nach Zimt, Kardamom, Koriander und Vanille.

Wenn sie jemandem begegnen, der die oben beschriebenen Symptome zeigt, schützen sie sich am besten, in dem sie ich eine Nikolaus-Mütze über den Kopf bis ans Kinn ziehen und ihren Kopf bis zur Ohnmacht gegen die nächstbeste Wand schlagen. Sollten sie es jedoch schaffen, sich bis zum 24.12. von sowohl von Infizierten als auch von Infektionsquellen fern zu halten, haben sie das schlimmste überstanden.
Die von den Patienten danach an den Tag gelegten Depressionen und (wegen der aufgenommenen Hypothek zum bezahlen der Geschenke) Existenzängste lassen sich für gewöhnlich durch Umtausch der erhaltenen Geschenke in etwas nützliches und einer Tasse heißen Tees (mit einem großzügigen Schluck Rum drin) komplett kurieren.

So, mittels diesen Handlungsempfehlungen im Umgang mit infizierten Mitmenschen sollten sie die Vorweihnachtszeit unbeschadet überstehen. Sollten sie dennoch Angst vor einer Infektion haben,

MÜTZE! WAND! ==> Frohes neues Jahr!!!

Oh du Fröhliche….

Veröffentlicht: 29/11/2011 in Dummheit
Schlagwörter:,

Ach ja, der Advent! Die Zeit der Nepper und Fallensteller. Oder merkt ihr es nicht auch, dass ihr in der Vorweihnachtszeit den Geldbeutel einfach lockerer sitzen habt?

Nunja, die gewieften Marketingstrategen der großen Eikaufsketten mit 4 Buchstaben (auch wenn sie stets behaupten, keine Discounter zu sein) haben da so ihre Tricks um euch dazu zu bringen, den Inhalt eben jenes gelockerten Geldbeutels an sie abzutreten.

Der wohl beste Versuch an die Kaufkraft von vorweihnachtsputzenden Hausfrauen zu gelangen kann momentan in einem Einkaufszentrum in Saarbrücken bewundert werden.

Hier mal ein Bild des vor Raffinesse gerade zu strotzenden Verkaufsförderungstricks:

Ja, da staut der Fachmann und der Laie wundert sich. Ihr dürft jetzt mal in euch gehen und euch überlegen, welcher der beiden Artikel (und nein, die ähneln sich nicht nur auf dem Foto) sich wohl besser verkauft…

Da bleibt mir nur noch ein fröhliches „HoHoHo!“ und eine besinnliche Weihnachtszeit zu wünschen.

Euer daetschemol

Der Tod der Döner-Nazis?!?!

Veröffentlicht: 14/11/2011 in Dummheit
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Okayokay, ich weis, dass man sich nicht über das Elend anderer lustig machen soll aber im aktuellen Fall muss man sich über die, in diesem schockierenden Drama berichtenden, Medien einfach das Maul zerreißen!

Gibt es denn in deutschen Presseagenturen und in den Verlagshäusern der Printmedien wirlich niemanden mehr, der der deutschen Sprache noch mächtig ist?

Ihr habt wahrscheinlich alle in den letzten Tagen die Berichterstattung über die, von einem politisch in der rechtsextremen Ecke anzusiedelndem Killertrio begangenen, Morde wahrgenommen. Doch habt ihr wirklich gehört und / oder gelesen, was da berichtet wird?

Den ersten Hammer hab ich nur zufällig in Deutschlands meistgelesenem „Nachrichtenblatt“ entdeckt; da stand auf der Titelseite irgendwas mit Döner-Morden und ich dachte mir so: „Och, die armen Döner. Warum sollte man die ermorden?“ beziehungsweise hab ich überlegt, wie man jemanden mit einem Döner ermordet… Seltsame Schlagzeile auf alle Fälle.

Nun gut, irgendwann letzte Woche wurden plötzlich die vermutlichen Täter (noch ist ja niemand verurteilt) präsentiert:

DIE NAZI-KILLER!

Der Name stand wirklich so in den Medien. Ich füg hier nur mal als kleinen Beweis dafür, dass ich mir das nicht gerade ausdenke, ein paar links (lies sich komisch in diesem Zusammenhang) zu verschiedenen Artikeln in welchen dieser Titel benutzt wurde, ein:

http://www.bild.de/news/inland/polizistenmord/propaganda-videos-filmten-nazi-killer-tote-opfer-20972404.bild.html

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1603702/

http://m.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-guenther-jauch-ich-toete-also-bin-ich_aid_676240.html

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neue-debatte-ueber-npd-verbotsverfahren-/5832648.html

http://www.weltexpress.info/cms/index.php?id=6&tx_ttnews%5Btt_news%5D=33135&tx_ttnews%5BbackPid%5D=385&cHash=8421f8adaeff3ff0578df2b8a4c9899d

Sodale, ich hoffe, ihr habt euch da jetzt nicht komplett durchwühlen müssen, sondern habt überall relativ schnell gesehen, dass tatsächlich diese Bezeichnung von diversen Schreiberlingen genutzt wurde.

Völlig zu Unrecht! Den wären die drei echt Nazi-Kller, dann hätten sie Nazis gekillt; da hätte ich sogar applaudiert, wenn nicht gar mitgemacht! Nein, hier wurden politisch völlig unmotivierte Menschen getötet; von Nazis! Mit Dönern! Also, das nehme ich jetzt mal an, denn ansonsten kann ich mir keinerlei Verbindung zwischen den Döner-Morden, den Nazi-Killern und den in den Berichten erwähnten Italienern und Polizisten herstellen….

Verdammt, jetzt hab ich völlig den Überblick verloren.

Also, zum Abschluss lässt sich nur noch eins definitiv feststellen: Der Journalismus ist den Döner-Nazis zum Opfer gefallen!

und so verbleibe ich in tiefer Trauer,

Euer daetschemol

Im Dienste des Kunden…

Veröffentlicht: 03/08/2011 in Dummheit
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Der ein oder andere weis es, die meisten jedoch nicht; ich arbeite, in meinem von mir als menschlich bezeichneten Leben, in einem „Coffee-Shop“ (nein, das hat nicht mit Drogen zu tun!)ähnlich Barstucks*. Ich stehe also tagsüber hinter einer Holztheke und schiebe, je nach Kundenwunsch, diverse koffeinhaltige Heiß- bzw. Kaltgetränke über selbige (ich mein die Theke; NICHT die Kunden!) und verlange dafür den entsprechenden monetären Gegenwert.

Soweit, so simpel. Eins der größten Probleme, die dabei auftreten können, ist allerdings die in diesem Berufszweig gängige Fachsprache; nämlich Denglisch (mit italienischen Einflüssen). So weis man nach einiger Zeit z.B. automatisch, dass mit „do so e Fitterbeagle“ ein Fitness-bagle oder mit „ei machsch ma e Milschkaffee dalle“ ein Cafe Latte tall (also „GROß“) gemeint ist. Sämtliche Möglichkeiten, das Getränk „White Chocolate Mocha“ auszusprechen sind synaptisch als Kreuzverweise gespeichert und werden erst bei der Getränkeausgabe korrigiert. Ähnlich verhält es sich mit den diversen Variationen des „Latte Macchiato“ und über den allseits beliebten Expresso wundert sich sowieso niemand mehr. Wobei hier anzumerken sei, dass mich die Bestellung eines Kunden, welcher einen Erpresso wollte, doch zum Lachen brachte.

Ein zweites Problem ist oft die Ahnungslosigkeit der Kunden. Das klingt jetzt zwar boshaft, aber wie würdet ihr denn jemandem erklären, wonach so ein „Himbeermuffty“ (gemeint ist natürlich ein Muffin) schmeckt? Oder wie sagt man es einfühlsam, dass es einfach keinen Kaffee gibt, der nicht nach Kaffee schmeckt? Noch schlimmer, die oft gehörte Frage: „Schmeckt das?“ – soll ich da jetzt wirklich antworten: „Nein, deshalb versuche ich es ja loszuwerden!“ ???

Naja, ich denke mal, ihr habt grob Einblick in die Thematik erhalten und komme deshalb nun zum meinem heutigen Highlight.

Also, wie oben schon mal angemerkt, ähnelt der von mir teilzeitbearbeitete Coffeeshop sehr stark der größten aller Coffeeshopketten (nein, nicht Tchibo) und die meisten Menschen wissen, genau wie bei den großen Burgerläden, dass man einfach an die Theke geht und bestellt. Diejenigen, die es nicht wissen, merken es meist, wenn der nächste Kunde kommt. Für die, die es dann immer noch nicht mitbekommen, steht folgendes Schild auf allen Tischen:

Tja, wie’s aber oft so ist, es kommt grad kein nächster Kunde und das Schild wird ignoriert. Dann geht man halt hin und bittet diese Menschen, sollten sie etwas zu trinken wünschen, möchten sie doch bitte zum Bestellen an die Theke kommen.

Heut war es anders. Nicht nur ein nächster Kunde kam, sondern derer gleich viele. So entstand kurzzeitig vor meiner Kasse (also nicht wörtlich, eigentlich gehört das Ding meinem Chef, aber ich hab sie halt grad bedient) ein Schlange von circa acht Personen. Da diese jedoch stetigen, arbeitsamen Fortschritt erkannten, warteten sie alle geduldig darauf, an die Reihe zu kommen. Ausnahme: ein Mensch (im Folgenden „das Kunde“ genannt, um nicht auf das Geschlecht der Person eingehen zu müssen) der sich seitlich vor die Schlange an die Kasse schiebt.

Ich wollte schon nach dem Schlüssel für die Toilette greifen, als das Kunde mich anspricht: „Muss ma sisch sei Kaffee do selwer hole?“ (=>ist hier etwa Selbstbedienung?)- ich war baff. Ich hatte gerade in den letzten zwei Minuten unter der Beobachtung von das Kunde drei Gäste „abgefertigt“, also etwa sechs Getränke, zwei Muffins und einen Biojoghurt verkauft, und das wurde alles von den jeweiligen Kunden an ihren Tisch transportiert. Ich ließ mir die Frage für einen Sekundenbruchteil im Kleinhirn zergehen, formulierte im Geiste drei bis zwölf bissige Gegenfragen, antwortete dann mit einem freundlichen „ja“ und schäumte die nächste Kanne Milch auf. Das Kunde ging zu seinem Tisch, nahm sich der mitgebrachten Einkäufe an und ging.

Falls ihr jetzt auf eine Moral wartet; lasst alle Hoffnung fahren. Es kommt keine. Ich bin immer noch baff. Falls ihr eine Idee habt, was ich anders / besser hätte machen können, lasst es mich wissen. Falls ihr wisst, was das Kunde in diesem Moment von mir erwartet hat, lasst mich das bitte auch wissen. Falls ihr euch an irgendeiner Stelle wiedererkennt, nehmt es mit Humor und mir nicht übel.

In diesem Sinne,

Euer daetschemol

*) Name von der Redaktion geändert.