daetschemol uff yuutjuhb gugge….

Veröffentlicht: 10/12/2014 in Alltägliches
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Ich bin hocherfreut!

Wer sich noch an Namen wie Jürgen, Zlatko & co erinnert, wird verstehen, warum ich seit knapp 15 Jahren kein Fernsehen mehr schaue. Okay, ausgenommen nartürlich Abende bei Freunden, wo dann entweder trash- TV im Hintergrund vor sich hintröpfelt oder wir eben gemeinsam Event-Fernsehen schauen.

Aber ein häßlicher Nebeneffekt meiner fernsehmedialen Abwesenheit ist nunmal der Umstand, dass ich auch das ein oder andere tatsächlich gute Format einfach nicht mitbekomme.
Was teilweise wirklich sehr schade ist.
So bin ich zum Beispiel erst durch den deutschen Comedy – Preis auf das großartige Neo- Magazin aufmerksam geworden.
Oder gerade eben auf das leider schon wieder abgesetzte ZDF login.
Wie genau ich darauf jetzt gekommen bin zu erzählen würde wohl jeglichen Rahmen sprengen; weshalb ich versuchen will, Euch eine kurze Zusammenfassung geben:

Auf meiner Youtube – Startseite wurde mir Heute ein Video von einem jumgen Mann empfohlen, welches ich auf Grund des meinen Humor ansprechenden Titels tatsächlich angeklickt habe.
Im Anschuss daran lief dann, bedingt durch die dem Video zugehörige Playlist, die letzte Folge von ZDF login.

Soweit, so einfach.
Aber der Grund für meine eingangs erwähnte Hochfreude war tatsächlich der Inhalt dieser beiden Videos.
Und schon komm ich zum Punkt. Nach nur knapp 200 Wörtern.

Der junge Mann, welcher mir von Youtube empfohlen wurde war „LeFloid“ und zwar mit folgendem, in meinen Augen großartigem, Video:

Okay, viele von Euch werden jetzt wohl sagen, dass das ja wohl schon eine alter Hut sein und warum ich darum solchen Aufwand betriebe…
Ganz einfach: Ich war begeistert und wollte Euch daran teilhaben lassen. (dass ein Youtuber mit über 2 Millionen followern nichts neues mehr sein kann, ist mir natürlich klar,,, )

Aber zurück zu meiner Freude.
Wie schon gesagt, lief im direkten Anschluss daran die letzte Folge von ZDF login. Und auch wenn ich, auf Grund der Länge des Videos, nicht annehme, dass Ihr Euch das hier in Gänze anschaut, möchte ich es Euch hier wenginstens Verlinkt haben.

Allen, denen die Stunde Laufzeit jetzt zuviel war, sei gesagt, der Inhalt der Sendung verdeutlicht, dass es tatsächlich noch intelligente Mensche gibt, die darum bemüht sind deutsches Fernsehen besser zu machen.

Und das ist doch nun wirklich mal ein Grund zur Freude!

Also, freut Euch!

Euer daetschemol

daetschmol schafft sich ab…

Veröffentlicht: 04/12/2014 in Alltägliches
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Es geschieht Erstaunliches!

Eigentlich ja jeden Tag. Das Problem ist nur, dass niemand es mitbekommt!

Ich mein, die Amis starten gerade Ihr Marsprogramm und wollen scheinbar 2030 den bemannten Marsflug wagen; aber bis eine solche Meldung sich an DSDS, dem Supertalen und den „breaking news“ das Hubert Kah sich mal wieder über die Augenbrauen geleckt hat, vorbeigewurschelt hat, hat die gesammte Menschheit den Planeten wohl schon verlassen.

Aber außer einigen wenigen scheint sich daran niemand zu stören.
Und ich glaube auch zu wissen, warum das so ist:

Eigentlich wollte ich hier jetzt DIE ANTWORT hinschreiben; aber vielleicht ist es doch besser, wenn ich das Ganze in einen schönen kleinen Vergleich verpacke…

Also:

Vermisst Ihr nicht auch allmorgentlich Euer ans Bett geliefertes Frischeiomlette mit Kaviar aus der hauseigenen Störzucht und selbstgebackenem Brot; dazu ein Tässchen von dem frisch gerösteten guatemalischen Kaffee?

Nein?

Klar, Ihr seid ja auch nicht daran gewöhnt!
Und ganz genau so verhält es sich mit dem Interesse bei Standartmenschen.
Ich weis ja, dass das Gros von Euch jetzt mindestens eine Braue skeptisch in Richtung Haaransatz wandern lässt, aber an diejenigen sei folgende Bitte angetragen

Fragt doch auf Eurem Heimweg heut einfach mal Euren Nachbarn im ÖPNV-Mittel Eurer Wahl, was so seine / ihre Interessen seien.
Ich bin bereit zu Wetten, dass bis auf ein paar Promille der Befragten mit „Öhm… Joa… bffff“ oder Ähnlichem antworten werden.

Tja, und eigentlich ist das auch garnicht sonderlich schlimm!
Denn wenn man sein Hirn derart selten benutzt, wie das heutzutage üblich zu sein scheint, muss man sich auch garnicht selbst für etwas interessieren; man bekommt ja von RTL II gesagt, was geil ist.

Anbetracht dessen ist es eigentlich auch nicht verwunderlich, wenn die Universität in Texas plötzlich 100 Gehirne vermisst und ein, meines Erachtens nach, respektabler Geist daraufhin Folgendes darauf antwortet:

dnuhrAber genug der Späße!
Das persönliche Interesse der Menschheit liegt im Sterben (grob pauschalisiert; Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel), was aber dementsprechend niemanden interessiert.
Ein Teufelskreis!

Und es kommt noch schlimmer!
Eines der interessantesten Themengebiete in der aktuellen Welt ist mit Sicherheit das Thema der künstlichen Intelligenz.
Verständlich, da natürlich Inteligens ja immer seltenener wird.
Allerdings ist es inzwischen schon so weit, dass führende Köpfe davor warnen.
AUS ANGST DAVOR, DASS DIESE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ DIE NATÄRLICHE ÜBERHOLEN KÖNNTE!!!

Da warnt etwa Tesla – Chef Elon Musk vor dieser Technik oder selbst Hawking hat Angst davor.

Also ich schlag mich lieber terminator-style mit intelligenten Maschinen rum, als dabei zuzusehen, wie die Menschheit völlig verblödet und im Folgenden so aussieht:

So, dann mach ich hier für heute mal Schluss, da ich eben blöd genug war, den Artikellink durch das Netz zu schicken, bevor ich mit dem Schreiben fertig war.

Ihr habt jetzt aber erst Mal wieder was zum Nachtrinken

ich verabscheue mich

Euer daetschemol

Der ESC (Eurovision Song Contest; oder wie Leute meines Alters das nennen: de Grohnbrie!) ist in aller Munde.
Und um ehrlich zu sein, ist auch schon fast alles darüber und über den „Überraschungssieg“ von derdiedas Wurst gesagt worden.
Ich muss auch zugeben, dass ich bei der ersten 12 für Österreich noch gewitzelt hab, dass ich mich ja schelmisch freuen würde, wenn die Tunte (bevor Ihr jetzt zu schreien anfangt: ABWARTEN!) gewönne.

Was dann ja auch geschah.

Tja, wie oben schon gesagt, es wurde schon in allen Medien breit getreten.
Trotzdem möchte ich Euch den besten Satz zu Wursts Sieg nicht vorenthalten.
Dieser stammt von meinem ehemaligen Mitschüler Tim W. und lautet wie folgt:

Und am Ende dominiert ein Bartträger aus Österreich Europa…

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Nun aber zurück zu meinem eigentlichen Anliegen:
Ja, ich hab mich gefreut, dass Österreich gewonnen hat; aber nicht wegen des tollen Songs.
Da hat mir Pollapönk aus Island viel besser gefallen. Oder die Malteser. Oder elaiza. Oder vielleicht noch die Franzosen.
Doch all diese Künstler hätte nicht bewirken können, was Conchita Wurst quasi im Vorbeigehen tut:
Sie bewirkt nämlich ein Umdenken in den Köpfen der Massen.

Natürlich wird diese Kunstfigur nun nicht jeden Stammtischparolisten davon überzeugen, dass Transgender auch nur Menschen wie du und ich sind, aber vielleicht wird der schwarmverdummten Mehrheit klar, dass nicht jeder Mann, der gern in Frauenkleidern rum läuft eine pervertierte Gefahr für die Menschheit darstellt.
Im Grunde ist es ja auch genau umgekehrt. Ich zumindest empfinde einen jungen Mann mit Glatze und in Springerstiefeln als viel unangenehmer als denjenigen, der in Perücke und High-heels durch die Innenstadt spaziert.
Trotzdem wird heutzutage eher der Perückenträger beschimpft…
Vielleicht kann die „Öffentlichkeitsarbeit“ von Conchita daran ja etwas ändern.

ja, ich bin mir völlig im klaren darüber, dass viele jetzt sagen werden, dass dieser einzelne Österreicher nichts an der Wahrnehmung der Gesellschaft ändern kann.
Aber mal unter uns: Den Grundstein dazu hat Olivia Jones schon im Dschungel gelegt. Conchita war da jetzt nur der nächste Schritt.

Und diese schrittweise, subtile „Zwangstolerierung“ hat schon mal funktioniert.
Denken wir doch mal 20 Jahre zurück, als Freudenhäuser und Bordelle noch abfällig als Hurenhäuser bezeichnet wurden. Das hat auch nur solange funktioniert, bis die Öffentlichkeit mitbekam, wie viele Industriefunktionäre diese Örtlichkeiten auf Firmenkosten frequentierten.
Und als die Prostituierten dann auch noch damit Anfingen, sich in der Öffentlichkeit selbst als Huren zu titulieren, war es mit der Abfälligkeit sowieso dahin.

Klar, man kann das Wort „Hure“ mit der nötigen Betonung immer noch als Schimpfwort nutzen.
Aber das kann jede Frau auch mit dem Wort „Mann“ tun; nur durch diese besondere Betonung.

Anderes Beispiel aus meinem privaten Umfeld:
Wenn ich einen meiner besten Freunde als meine „Lieblingstunte“ bezeichne, dann nur deshalb, weil ich diese Bezeichnung von Ihm übernommen habe und sie mit größtem Respekt vor Ihm nutze. Soll heißen, ich toleriere seine sexuelle Ausrichtung und sehe sie als der der Mehrheit gleichgestellt an. (Auf Deutsch: Ich mag den Kerl. Mir doch egal ob der sich mit nem Kerl im Bett wohler fühlt als mit ner Frau.)

Ich denke, Ihr merkt, worauf ich hinaus will:
Wenn man andere so toleriert, wie man das gerne für sich in Anspruch nimmt, braucht man keine politisch korrekten Phrasen.
Man muss sich nicht zu der Schwafelei verbiegen und seinen Kumpel aus der Türkei zum Mitbürger mit Migrationshintergrund herabwürdigen, wenn der Kollege eben aus der Türkei kommt. Da ist ja nichts schlimmes daran. Ist sogar schön dort… ;o)
Genauso wenig braucht man irgendwelche hahnebüchenen Wortklaubereien, wenn man Transen tolerant gegenüber tritt. Die nennen sich selbst so. Drag Queens sind die meisten nur, wenn sie auf ner Bühne stehen; aber nicht, wenn sie mit Freunden abends ein Bier trinken.

Also, zusammengefasst, wer seinen Mitmenschen gegenüber tolerant Auftritt, sollte dies tun können, wie immer er oder sie das möchte und verantworten kann.
Und wenn die Mehrheit der Menschheit sich daran halten würde, müssten auch keine Kinderbücher umgeschrieben werden. Aber das ist ein anderes Thema, auf das ich irgendwann noch eingehen werden…

Also, Ihr wisst bescheid.
Macht was draus!

 

Euer daetschemol

So, für diejenigen unter Euch, die schon bei der Titelzeile keine Ahnung hatten, was ich jetzt schon wieder will, sei hiermit kurz auf die „Begrüßungsrede“  des Films „Ferris macht  blau“ verwiesen, in welcher der folgende, denkenswerte Satz fällt:

„Nicht, dass ich Faschismus billigen will, oder sonst irgendeinen Ismus. Ismen sind meiner Meinung nach nicht gut. Ein Mensch sollte nicht an einen Ismus glauben, er sollte an sich selbst glauben.“

Okay, für diejenigen Welchen, welche noch am lesen sind, gibt’s sogar noch die Erklärung, warum ich gerade heute Morgen an einen Film denken muss, den ich vor ca. 15 Jahren das letzte mal gesehen habe. Ich muss daran denken, weil ich heute Nacht ein Buch las.

Hmm… Künstlerische Pause…
Erstens um Euch die nötige Zeit einzuräumen, den Schock zu überwinden, dass ich des Lesens mächtig bin
und zweitens um mir auf die schnelle ein paar Worte zurecht zu legen, die Euch nicht sofort in die Arme des Unterschichtenfernsehens treiben….

Also, ein Buch.
Ein sehr denkwürdiges.
Ich hab immer noch keine Idee, wie ich das Folgende in beschönigende Worte fassen soll; deswegen lass ich das jetzt auch und sag einfach mal frei heraus:

Ich habe heute Nacht Akif Pirinccis Buch: „Deutschland von Sinnen“ gelesen.

Noch nie gehört?
Macht nix!
Hatte ich bis gestern Abend auch nicht.
Ich hab nur zufällig das eBook entdeckt, an Bücher wie „Felidae“ und „Der Rumpf“ gedacht und es mir kurzerhand auf’s Tablet gezogen.
Dann wurde es allerdings anders.
Denn spätestens beim Klappentext (Nennt man das bei eBooks überhaupt noch so?) wurde klar, dass dieses Schriftstück nichts mit Katzen oder perfiden Mordplänen zu tun hat.

Worum es dann geht?
Tja, das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, denn auch wenn ich während des nächtlichen Lesens mehrfach dachte der will mich verarschen, dass kann nicht ernstgemeint sein und ich bin gespannt, wann Grass, Sarrazin und Pirincci ne Sendung auf RTL II bekommen, bin ich mir immer noch nicht so ganz sicher, ob sich Pirincci nicht doch nur irgendwie wieder ins öffentliche Blickfeld bringen wollte.

Auf Grund dieser Ungewissheit hab ich das Büchlein dann heute Früh mal gegooglet.
Und da fielen mir einige weitere Merkwürdigkeiten auf:
1. Man findet dazu jede Menge Lobpreißungen aus der rechten Ecke
2. Die Rezensionen wirken allesamt wie Verrisse
und wenn ich jetzt ein bisschen Nachdenken würde, fielen mir mit Sicherheit noch weitere ein; aber diese beiden drängen sich am ehesten auf.

Zu 1. kann ich nur sagen: Den „Rechten“ ist scheinbar nicht bewusst, dass der Mann in seiner Kindheit aus der Türkei nach Deutschland kam. Obwohl er das mehrfach in dem Buch erwähnt!? Wie gesagt, merkwürdig.
Zi 2. : Ich möchte hier nicht anfangen, Euch Bücher vorzustellen. Deswegen werd ich HIER mal eine Rezension verlinken, welche noch keine 24 Stunden alt war, als ich sie heute Morgen entdeckt habe.

Achso, wenn Ihr den Artikel aus der Zeit jetzt gelesen habt und wisst, was das für ein ekelhaftes und menschenunwürdiges Machwerk ist, dessen Autor ausschließlich mit Hitler vergleichbar ist, könnt Ihr mir vielleicht den Amazon-Verkaufsrang dieses Schriftstücks erklären?
Der sieht aktuell so aus:

rang1

Nun gut, ich denke, ich hab Eure Aufmerksamkeit nun ausreichend auf dieses Buch gelenkt und vielleicht den ein- oder anderen dazu bewegt, da mal reinzublättern.
Denn fernab der Diskussion, ob dieses Buch nun „braune Propaganda“ ist oder nur auf der Sarrazin-Welle surft, steht eins meiner Meinung nach fest:

Pirincci glaubt nicht an irgendwelche Ismen. Er glaubt auch nicht an solche Scheinheiligkeiten wie „political correctness“.
Nein, er scheint an sich zu glauben und daran, dass seine Gedanken bekannt gemacht werden sollten.
Es scheint Ihm sogar relativ egal zu sein, was man nach dem „Verzehr“ seiner Schreiberei von Ihm oder dem Geschriebenen hält.

Und genau das ist es, was mir an der nächtlich Lektüre gut gefallen hat:
Pirincci regt seine Leser dazu an, sich selbst Gedanken zu machen. Er schleudert diese Phrasen mit solcher Gewalt in die Gesichter der Leser, dass es fast unmöglich scheint, nicht über das gelesene nachzudenken; und wer einmal in den Genuss kam seinen eigenen Gedanken zu lauschen, anstatt nur Vorgefestigtes wiederzugeben, der hört für gewöhnlich nicht mehr damit auf.

Hoffe ich zu mindest….

Also, das wäre dann gesagt.

 

Macht was draus!

Euer daetschemol

Edward Snowden scheint es im frisch gewährten russischen Asyl zu gefallen.
Die ersten Jobangebote soll er auch schon entgegengebracht bekommen haben.
Doch was genau ist denn nun das Resultat des „Fall Snowden“?

Wenn wir uns mal kurz zusammenfassen, was der gute Ed der Welt berichtet hat und was im Gegenzug an Konsequenzen gezogen wurde, scheint es wenig bis keine Auswirkungen gehabt zu haben.

Ich will das mal kurz für Euch skizzieren:
Snowden weist die Welt darauf hin, dass amerikanische Geheimdienste (mit Hilfe diverser Regierungen und der Geheimdiensten) die halbe Welt bespitzelt und Daten über zig unbescholtene Menschen sammelt.
Daraufhin haben natürlich alle Regierenden behauptet, von nichts zu wissen (was man diesen im Normalfall auch sofort glauben darf) und haben sich bezüglich des Themas „Snowden“ anschließend eingekapselt. Kein weiteren Statements!
Es gab ein paar Ausnahmen während des anschließenden Asyl- / Auslieferungspoker um Snowden; z.B. die Beführwortung des Asyl in Deutschland für Eddie durch unseren Innenfriedrich…
Apropos Innenfriedrich: Selbiger erklärte zwischenzeitlich sehr anschaulich, dass das Internet ja nunmal die Möglichkeit biete, Nutzerdaten zu sammeln und zu speichern und jeder selbst für die Sicherheit seiner Daten verantwortlich sei. Analog dazu könnte man auch formulieren, dass der Umstand der Lebendigkeit die Möglichkeit zu töten böte und jeder selbst für die Sicherheit seines Lebens verantwortlich sein müsse. (ich geh jetzt mal schnell meine Pumpgun durchladen…)
Und da für unsere Bundesmundwinkel das Internet ja sowieso Neuland darstellt, brauchen wir uns aus dieser Richtung auch keine Vernünftige Aussage zu erhoffen.
Achso, ja, noch ein besonderes Schmankerl kam von Seiten der amerikanischen Regierung, genauer vom US Justizminister Eric Holden, welcher mit dem  Versprechen angeben wollte, dass Snowden weder mit Folter noch mit der Todesstrafe zu rechnen habe, sondern alle Menschenrechte, welche den Bürgern der USA im Allgemeinen zugestanden werden, zugestanden bekommt. Na, wenn das mal nicht Toll ist…

So, dass zu den bisherigen Geschehnissen.
Nun hat Snowden zumindest für das nächste Jahr Asyl in Russland bekommen; aber was geschieht weiter?

Nur mal so als Nebenfrage: Wisst Ihr spontan, was aus Assange wurde, seit nicht mehr wöchentlich über ihn berichtet wird?

Dachte ich es mir doch…

Aber, werden nun einige von Euch wissen wollen, warum erachte ich die durchweg mutige Tat Snowdens als sinnlos?
Weil sie leider ohne Konsequenzen bleiben wird!
Snowden selbst wird wohl in den nächsten Jahren damit beschäftigt sein, den Kopf unten zu halten, sich ein neues Leben aufzubauen und nicht Opfer eines total zufälligen Unfalls zu werden, bei welchem er von einem Tanklastzug zufälliger Weise auf einem Bahnübergang überfahren wird, nur Sekunden bevor ein zufällig daherkomender Atommüllzug den Tanklastwagen rammt…. oder so ähnlich.

Ansonsten wird sich aus der ganzen Affäre keinerlei Besserung ableiten lassen; ja, okay, natürlich werden alle Beteiligten Besserung geloben, aber mal ehrlich: das ist doch auch das Papier nicht wert, auf dem es nicht geschrieben steht…

Ergo: Snowdens Tat war mit Sicherheit ehrenwert, mutig, und eigentlich alternativlos, aber nichtsdestowenigertrotz: effektfrei!

Und warum ist das so?

Das ist so, weil der gemütliche Mitteleuropäer nunmal kein Herdentier mehr ist.
In einer Herde würde es sofort zu Unruhen kommen, sobald ein Mitglied der Herde auf eine Bedrohung aufmerksam macht.
Das funktionier beim heutigen Menschen leider nicht mehr, da einem Jeden das Verhalten der Herde gleichgültig und einjeder ausschließlich auf sein eigenes Vorankommen fokussiert ist.
Einjeder von uns wiegt sich in der vermeintlichen Sicherheit der Herde (denn: wie groß ist denn schon die Wahrscheinlichkeit, dass die ausgerechnet meine Daten speichern?) obwohl uns eigentlich klar sein müsste, es in der heutigen Zeit viel einfacher (und damit auch wahrscheinlicher) ist, einfach alle Daten zu speichern deren man habhaft werden kann, als nach irgendwelchen Kriterien zu filtern.
Man muss nur zur Rechtfertigung einfach jeden Nutzer des Neulands unter den Generalverdacht der Kriminalität stellen und schon kann man den schützenden Herdenverband aushebeln.

Nun gut, ich könnte da vermutlich noch stundenlang irgendwelche Vergleiche bemühen, aber ich denke, Ihr habt inzwischen verstanden, worauf ich hinaus will…

Also, macht was draus!

Euer daetschmol

Jeder will es, viele versuchen es… aber alle scheitern!

An was? an nichts geringerem als der Rettung der Welt.

Tja, es gibt so einige Problemchen auf unserem tollen Heimatplaneten, für welche es auch schon wirklich tolle Lösungsungsvorschläge gibt.
Zum Beispiel:

  • Hunger in den Entwicklungsländern – Industrienationen müssen aufhören Fleisch zu essen, um das Getreide nicht mehr an Schlachtvieh sondern an die armen Menschen „dort“ zu verfüttern.
  • Fossile Brennstoffe gehen zur Neige – Bauen wir eben Autos mit Elektroantrieb.
  • Tausende Hektometer Holz werden jährlich zu Toilettenpapier verarbeitet und schmälern so den globalen Waldbestand – Drehen wir den Spieß um und machen aus Scheiße Papier.
  • … u.s.w.u.s.f. …

Man könnte hier jetzt noch viele weitere technische, medizinische und soziale Problem unserer Welt und deren vermeintliche Lösungen auflisten; aber das wäre ja auch nicht wirklich zielführend.

Deshalb möchte ich Euch mal einen anderen Ansatz vorstellen, muss dafür aber mal kurz ein bisschen weiter ausholen:
Also, neben den öffentlich Be- und Anerkannten weltweiten Problemen beobachten ein paar Freunde und ich schon seit geraumer Zeit einen starken Anstieg der öffentlichen Verblödung. Natürlich haben wir dazu auch diverse Thesen, wie es dazu kam und was man dagegen tun könnte, aber das werde ich irgendwann einmal gesondert hier bearbeiten.
Nichtsdestotrotz bin ich überzeugt, dass dieser Umstand in alle anderen Probleme mit einfließt; wenn nicht sogar der Ursprung derer darin zu finden ist! (großartiger Satz, oder? ;o)  )
Und es gibt sogar eine verblüffende Geminsamkeit bei der öffentlich anerkannten Grundlage der meisten weltweiten Problem, nämlich der globalen Bevölkerungsanzahl, und der Vermutung, dass ein Gutteil der Probleme durch schlichte Dummheit zu verantworten ist.
Na, schon jemand eine Idee, worin besagte Gemeinsamkeit bestehen könnte?
Nein?
Ich verrat es Euch: Es ist der Zeitpunkt des Begins beider Phänomene!
Glaubt Ihr nicht? Dann will ich Euch hier mal zwei Zitate von Wikipedia vortragen:
Zuerst eine Zeile über die Bevölkerungsentwicklung:

1987: 5 Milliarden, 1999: 6 Milliarden und 2011: 7 Milliarden Menschen.

Und als Zweites einen Abschnitt über den Flynn-Effekt (hier geht es um die Tatsache, dass die Menschen bis in die Mitte der 80er immer schlauer wurden):

Sundet und Kollegen (2004) studierten die Testergebnisse von zwischen Mitte der 1950er Jahre und 2002 getesteten norwegischen Wehrdienstpflichtigen. Während bis Anfang der 1970er Jahre starke Zuwächse verzeichnet wurden, wurden die Zuwächse danach kleiner, bis sie Mitte der 1990er Jahre verschwanden

Also, zusammengefasst kann man daraus schließen, dass mit mit dem starken Bevölkerungswachstum auch die Dummheit extrem angestiegen ist.
Darüber dürft Ihr Euch jetzt alle mal Eure eigenen Gedanken machen, denn als Hintergrunderklärung für meinen Weltrettungsansatz sollte dieser kleine Exkurs als ausreichend betrachtet werden können.

Nun zurück zum Thema: Die Rettung der Welt … mit Flugsauriern!

Ich bin davon überzeugt, dass es eine Lösung für alle oben beschriebenen Probleme gibt (und auch für alle nur möglichen Probleme, welche aus den Synergieeffekten meines kleinen Exkurses entstehen können).
Und diese Lösung ist ebenso einfach wie sie einleuchtend ist:

Die Welt braucht eine weltweit verbreitete menschfressende Spezies!
Nein, Ihr habt Euch gerade nicht verlesen. Es steht immernoch genauso in der Zeile obendrüber!
Und ich bin zudem davon Überzeugt, dass eine menschenfressende Rasse ausschließlich positive Auswirkungen haben würde; und für alle die jetzt lamentieren, dass Sie nicht gefressen werden möchten, Euch kann ich nur sagen: „Denkt doch mal über Euren Tellerrand hinaus!“

Natürlich ist es für denjenigen welchen, der gerade bei mehr oder weniger lebendigem Leib verspeist wird, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine erfreuliche Erfahrung gefressen zu werden, aber man muss auch akzeptieren können, dass das Wohl der Allgemeinheit als wichtiger zu erachten ist als einige Minuten persönlicher Unannehmlichkeiten (länger bekommt man das Gefressenwerden auf Grund des Blutverlustes nicht mit).

Und die besagten positiven Effekte für das Allgemeinwohl durch die Wiedereinführung einer menschenfressenden Rasse sind wohl selbstverständlich. Um hier nur einige aufzuführen, werde ich mich auf die (subjektiv) Wichtigsten beschränken:

  • Der globalen Überbevölkerung würde Einhalt geboten.
  • Auf Grund des erneuten alltäglichen Überlebenskampfes würden wieder evolutionäre Richtlinien gelten; somit wären die Überlebenschancen für diejenigen, welche  sich gut und schnell anpassen können höher. D.h. dämliche Individuen würden eher gefressen werden.
  • Die Nahrungsmittelknappheit würde sinken, da weniger Menschen versorgt werden müssten.
  • Die fossilen Rohstoffreserven würden länger ausreichen, da weniger Verbraucher zu bedienen wären.
  • Wälder erhielten ein besseres Image, da ihre Blätterdächer schutz vor Flugsauriern bieten würden.

Tjoa, und auch diese Liste ließe sich problemlos noch eine ganze Weile weiterführen, aber das überlasse ich jetzt mal Euch….

Ich möchte an dieser Stelle einfach noch kurz darauf eingehen, warum ich Flugsaurier klonen und nicht auf eine an Land lebende Spizies zurückgreifen würde:

Stellen wir uns doch einmal kurz vor, was geschehen würde, wenn ein an Land lebendes Raubtier in einer modernen Stadt auf eine Menschenmenge treffen würde. Es käme wohl augenblicklich zu einer Panik, welche sowohl die Beute als auch den Jäger verunsichern würde. Danach würden sich sowohl Jäger als auch Beute auf die neue Situation einstellen und schon würde ein ungleichgewicht zu Gunsten der Beute entstehen. Denn wenn uns die Evolution etwas gelehrt hat, dann doch wohl, dass der Mensch in ausreichender Anzahl mit jedem Ihm begeneten Raubtier fertig geworden ist.

Nehmen wir hingegen einen Jäger, welcher in völliger Lautlosigkeit ungesehen aus der Luft zuschlüge und sofort wieder aus der Reichweite etwaiger Widersacher in die Lüfte entschwände, alle Voraussetzungen besäße, um die oben aufgeführten positiven Effekte zu gewährleisten.

Noch besser als Flugsaurier fände ich ja Drachen, da sie eine erheblich höhere Durchschlagskraft vorzuweisen hätten, bin mir jedoch nicht sicher, in wie weit die Gentechnik schon das Problem mit dem Feuer und der Unversehrtheit des feuerspeienden Tieres im Griff hat.

Also, falls jemand unter Euch Interesse und die finanziellen Mitte zur Realisierung des Projekts zur Verfügung hätte, meldet Euch einfach bei mir und dann beginnen wir sofort mit der Aufzucht.

Bis die Tage…

Euer daetschemol

So weis ein altes Volkslied auch den modernen Mann von heut noch allwöchentlich zu motivieren. Vorallem, wenn die Woche sich dem Ende zu neigt. Schaut man(n ) sich den Text des Liedes dann mal über die Grenzen des Refrains an, findet man auch folgende Zeilen:

Verlieb dich, solange du jung bist, die Hauptsach‘, du bist noch nicht blau, denn wenn man beim fröhlichen Trunk ist, bekommt man sehr leicht eine Frau.

Nun wurde jedoch unlängst bekannt, dass gerade Bruder Brüderle mit eben dieser Strategie nicht wirklich gut gefahren ist. Oder? Was ist da nochmal genau passiert? Die taz beschreibt die Erlebnisse von Frau Himmelreich mit Brüderlein so:

 … zu später Stunde an einer Hotelbar auf ihre Brüste geschaut und gesagt haben soll: „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen“. Zudem soll er ihre Hand genommen, diese geküsst … haben.

Und aus diesem, im Grunde harmlosen Gebahren, entstand eine Bundesweite Sexismusdebatte, während derer sich scheinbar jedes weibliche Wesen des Landes über dieses krude Verhalten brüskiert hat. Jedes weibliche Wesen? Nein, stimmt so wohl nicht. Es waren zwar reichlich, aber es gibt glücklicher Weise auch noch einige Damen, die das ganze Geschehen mit etwas Verstand, statt mit blindem Emanzipationswahn, betrachten. Ein sehr schönes Beispiel dafür gibt es hier.

Aber zurück zum taz- Zitat:
Also in meiner Welt hat in dieser Situation (zu später Stunde, Hotelbar) ein älterer Herr einem „jungen Mädchen“ (perspektivisch betrachtet) ein Kompliment gemacht. Ich mein, wir reden hier immer noch von einem, damals 67 Jahre, alten Politiker aus Gonsenheim. Glücklich verheiratet. Und nicht von einem Endvierziger aus Neu-Köln der sich und seinen Kumpels beweisen muss, dass das Geld für die 400er Packung Viagra nicht verschwendet war.

Da müsst ihr mir natürlich nicht zustimmen, hat ja jeder ein Recht auf meine eigne Meinung… ;o)

Aber stellt euch mal vor, die Geschlechter wären andersrum Verteilt gewesen!
Hätte hier eine Dame im Rentenalter einem jungen Reporter geagt, was er doch für ein strammes Kerlchen sei und ihn auf die Wange geküsst, wäre er vielleicht errötet, hätte die Dame in die Schublade „lüstige Öhm“ geschoben, hätte es vielleicht am nächsten Freitag seinen Kumpels erzählt und den Lacher geerntet, und dann wieder vergessen.
Damit es in dieser Konstellation zu einem vergleichbaren Eklat gekommen wäre, hätte schon unsere Bundesmerkel dem Reporter in den Schritt greifen müssen! Und selbst dann bin ich mir ziemlich sicher, dass der #aufschrei eher ein Stiller gewesen wäre; nämlich der des Reporters unter der Dusche beim Versuch das Erlebte zu verdrängen.

Und das ist der Punkt, an welchem ich mich frage, wie es zu einer solchen Debatte kommen konnte. Im alltäglichen Leben wird ja normaler Weise nur dann derart hitzig debattiert, wenn man sich irgendwie mit der zu diskutierenden Thematik identifiziert; was im aktuellen Beispiel ja bedeuten würde, dass das Gros der Frauen hierzulande das obige „Kompliment“ ebenfalls als „sexuellen Übergriff“ empfände!

Das kann, will und werde ich nicht glauben!

Denn wenn dem so wäre, würde zumindest das deutsche Volk nach der nächsten Generation aussterben.

Übertragen wir das Geschehene doch mal ins alltägliche Leben: Angenommen, irgendein älteren Trunkenbold macht in irgendeiner Kneipe einem um Jahrzehnte jüngeren Mädchen komplimente; wer von Euch würde da sowas denken wie: „Jetzt belästigt der alte Scherenöter das Junge Ding! Wie abstoßend!“ ??? Und glaubt ihr wirklich, dass eine Mittzwanzigerin in unserer Zeit sich nicht zur Wehr zu setzen wüsste, sollte sie sich daran wirklich stören?
Ich denke da viel eher: „Jetzt guck sich einer den alten Kerl an! Der hält sich scheinbar noch für 40 Jahre jünger als er ist. Traurig eigentlich, dass der so allein da rumsitzt.“
Und das Mädel würde wahrscheinlich augenzwinkernd etwas antworten, was sowohl klar machen würde, dass der Alte chancenlos ist, sie ihm seinen Versuch aber nicht übel nimmt. So würde es ja auch laufen, wenn der Altersunterschied nicht vorhanden wäre.

Geschieht jeden Tag überall im Lande:
Er fasst sich ein Herz, geht zu einem Mädel, dass ihm gefällt macht ihr irgendein plattes Kompliment und fragt, ob sie etwas trinken möchte. Erschrenkend oft wird sie dann antworten: „Ja, gerne, mit dem großen Typ mit den langen schwarzen Haaren, der da hinten links in der Ecke tanzt!“ und sich dann in Richtung hinterer linker Ecke entfernen. Und er startet irgendwo den nächsten Anlauf.

Würde das irgendjemand als sexistisch interpretieren?
Wohl kaum!
Warum wird es dann so angesehen, wenn jemand dieses Verhalten an den Tag legt, der halt schon etwas älter ist?
Hinzu kommt noch die hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein älterer Herr soetwas nur sagt, um das Mädchen zu erfreuen. (Die wissen für gewöhnlich schon, dass sie mit den jungen Hüpfern nicht mehr mithalten können. Ist ja nicht jeder ein Hugh Hefner.)
Ist das nicht diskriminierend?
Und wie hätte die öffentliche Meinung wohl ausgesehen, wenn der Altersunterschied nur 20 Jahre betragen hätte?

Tja, vielleicht denkt ihr ja mal drüber nach…

 

Bis die Tage,

Euer daetschemol

inViehziert!

Veröffentlicht: 10/01/2013 in Alltägliches
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Schonmal Bus gefahren?

Morgens?

Zur Uni?

Also ich mach das seit einiger Zeit und irgendwas muss über den Jahreswechsel hinweg passiert sein.
Vielleicht ne Geburtenexplosion von Schülern und Studenten (Also 16 – 20jährigen)? Oder irgendwer hat Jugendliche geklont und sie zum erstenersten freigelassen?!
Ich weis nicht genau, was der Grund ist aber vor Weihnachten war morgens mehr Platz im Bus.

Und ich will hier jetzt wirklich nicht weinen, von wegen dass ich plötzlich stehen müsste; ganz und gar nicht. Das ist nämlich heute viel bequemer als noch vor drei Wochen, da man sich problemlos in die Masse weicher Körper einkuscheln kann ohne Angst haben zu müssen, dass man unter Umständen umfallen könnte. Dass kann nicht mehr passieren.
Aber eins nach dem Anderen:

Also, wenn ich morgens in einen der zur Uni fahrenden Busse steige, tu ich das für gewöhnlich an der dritten angefahrenen Haltestelle nach dem städtischen Betriebshof, also ist der Bus meist noch relativ leer. Was dann allerdings beim nächsten Stopp geschieht, ist mehr als nur denkwürdig.
Das ist dann die Haltestelle „Hauptbahnhof“. Okay, dass da einige Leute zusteigen ist ja relativ klar.
Dass dort allerdings allmorgentlich zwei bis vier Ordner (also so Typen in Warnwesten, die gerne Polizisten geworden wären, wenn sie denn die Hauptschulabschlussprüfungen im zwölften Anlauf im vierten Bundesland bestanden hätten) und halten hunderte von pubertierenden Halbmenschen davon ab, sich ( Die Kinder, nicht die Ordner) vor den Bus zu stürzen (was eigentlich auch kontraproduktiv ist, da damit ja das ganze Problem schon gelöst wäre).
Aber ich schweife ab.

Ordner, Horden von Halblingen, Ich im Bus:
Und was jetzt passiert, finde ich allmorgentlich echt erstaunlich, denn sobald der Bus an der Haltestelle zum stehen kommt, öffnet der Fahrer all nur möglichen Türen, die Ordner treten zur Seite und circa 150 Kurzwüchsige stürmen das Fahrzeug.
Klingt zwar erstmal nicht wirklich spektakulär aber man darf nicht vergessen, dass sich in diesem Moment dann 180 Personen in dem rollenden Blechkasten aufhalten.
Und damit Ihr euch grob vorstellen könnt, wie das aussieht, klickt doch einfach mal auf diesen Link und schaut euch an, was da bei „3 Türen“ unter „Citaro G“ steht.
Für diejenigen unter Euch, die entweder zu faul zum nachlesen sind oder mir blind vertrauen, sei gesagt, dass dieses Gefährt über 47 Sitzplätze verfügt und 111 stehenden Humanoiden Platz bietet. Macht zusammen: 158 Leuts plus Fahrer.

Kurz zurück:
… man darf nicht vergessen, dass sich in diesem Moment dann 180 Personen in dem rollenden Blechkasten aufhalten….

Na gut, mach einer mag jetzt behaupten, dass das ja für Erwachsene geplant sei und Kinder weniger Platz brauchen. Dazu zwei Dinge:

  1. Habt ihr Euch diese pokemongeprägten Nachwuchssumos mal angeschaut? (Außerdem verfügen auch 150 Rucksäcke über ein gewisses Volumen)
  2. Der Bus steht noch mit offenen Türen da….

… und jetzt kommt erst das Highlight!
Denn jetzt geht die hinterste Tür wieder zu, und über die Buslautsprecher dröhnt die Durchsage, dass die Kids doch BITTE nach hinten durchgehen sollen.
Und jetzt, treten die Ordner, nein, nicht etwa wieder vor die Türen, sondern erst richtig in Aktion:
Jetzt werden nämlich, bevorzugt paarweise Kinderchen von den Ordner in den Bus gequetscht. Und zwar solange, bis auch die letzte Ritze mit menschlichem Gewebe ausgestopft ist.
An guten Tagen schaffen die Burschen in den schicken Westen gut nochmal ein Plus von ca. 60 Hüftlingen.

Hat jemand mit gezählt? Genau, wir sind bei ca. 240!

So, nachdem der Fahrer nun mehrfach durchgesagt hat, dass doch bitte die Türen freizumachen sind, geht die Fahrt auch schon weiter; zur nächsten Haltestelle.
Während der Fahrt dort hin geschieht mit den Businsassen genau das gleiche, wie mit Steinen in einem Eimer, wenn man den Eimer schüttelt; die kleinsten rutschen irgendwie in irgendwelche Lücken, die vorm Schütteln noch nicht da gewesen sind und am offenen Ende des Eimers ist doch wieder etwas Luft.
Nur das dass offene Ende des Busses ist halt die Tür beim Fahrer, das die eingefüllte menschliche Masse beim Beschleunigen ans Heck des Fahrzeugs gedrückt wird. Somit ist an der nächsten Haltestelle wieder Platz für 2 Neuzugänge.
Das Ganze wiederholt sich dann noch vier Mal, bis endlich die Ersten wieder aussteigen oder es zumindest versuchen zu tun. (Ich übrigens auch…  ;o)  )

Jetzt mag sich manch einer fragen, was ich damit sagen will.
Das ist ganz einfach! Stellt Euch mal vor, die oben beschriebene Fahrt sei ein Viehtransport.
Könnt ihr euch das vorstellen?
Ich glaube nicht, denn bei Tieren ist so etwas strengstens Verboten! Den schönsten Satz dazu hat Wikipedia zu bieten:

 Tiergruppen dürfen nur bis zu einer bestimmten Stückzahl zusammen transportiert werden. So dürfen zum Beispiel nur 25 Kälber zusammengesetzt werden. Sollen mehr Tiere mit einem Transporter bewegt werden, so müssen sie durch eine feste Abtrennung getrennt werden.

Zu den Trennwänden steht dann noch was schönes in der Verordnung über den Schutz von Tieren beim Transport:

Trennwände müssen so konzipiert sein, dass sie positioniert werden
können, um die Größe des Laderaums den besonderen Bedürfnissen
sowie der Art, Größe und Anzahl der Tiere anzupassen.

Also ich find das Super, dass das so schön geregelt ist.
Werd zukünftig öfters mal den Tiertranzporter zur Uni nehmen; das macht bestimmt mehr Spaß als mit dem Bus!
Und keine Angst wegen eventuellen Gerüchen, denn da gibt es in der oben genannten Verordnung auch einen netten Absatz:

Es ist für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen, damit gewährleistet
ist, dass den Bedürfnissen der Tiere unter Berücksichtigung der zu befördernden
Anzahl und Art und der voraussichtlichen Witterungsbedingungen
während der Beförderung in vollem Umfang Rechnung getragen
wird.

In öffentlichen Linienbussen ist das difinitiv NICHT der Fall!

Also, macht was draus,

Euer daetschemol („Wahlstier“)

so sah’s aus…. !

Veröffentlicht: 04/01/2013 in Uncategorized

So Kinners! Damit ihr auch mal seht, dass es sogar in einem so ruhigen Jahr wie dem Letzten lohnend ist, hier mit zu lesen, zeig ich euch mal die Jahresstatistik 2012!
Ich hoffe, für euch ist das genauso Ansporn wie für mich.
Ich freu mich weiterhin auf Euch!
Frohes Neues!

Hier ist ein Auszug:

Der neue Boeing 787 Dreamliner kann ungefähr 250 Passagiere befördern. Dieser Blog wurde 2012 über 1.200 mal besucht. Wäre es ein Dreamliner, würde es um die 5 Flüge brauchen, um so viele Personen zu befördern.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Tja Leute, in vier Tagen ist es schon soweit:

Die Welt wird untergehen!

Oder zumindest wurde das in den letzten Jahren in schöner Regelmäßigkeit propagiert.
Und was gab es da nicht schon alles an Ansätzen, um uns das Ende aller Dinge schmackhaft zu machen?!
Hopi-Indianer, Nostradamus, Halleyscher Komet und wasweisich was den Endzeitlern noch so alles eingefallen ist, um sich etwas Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Aktuell geht die Erde ja auf Grund des Maya-Kalenders unter.

Ich begrüße das ja aus diversen Gründen, möchte hier aber nur kurz einige davon ansprechen:

  1. Endlich ist mal konkret jemand schuld an dem ganzen Schlamassel! Hätten die Maya keinerlei Interesse an Himmelsforschung gehabt sondern sich eher auf Vieh- und Landwirtschaft konzentriert (wie wir Europäer das vor ca. 5000 Jahren ja auch gemacht haben) würde deren dämlicher Kalender die Welt jetzt nicht in den Untergang treiben! (mehr dazu bei 3.)
  2. Finde ich, dass das Ende der Welt tatsächlich ein sehr begrüßenswertes Ereignis ist.
    Wer mir das nicht glaubt kann sich ja am Freitag mal einen Tag Urlaub gönnen (oder einfach blaumachen; muss ja hinterher eh niemand mehr arbeiten gehen) und sich dann einfach mal um die Mittagszeit durch die Fernsehkanäle zappen; hinterher sollte jedem klar sein, dass der Weltuntergang (zumindest universell betrachtet) keinen Verlust darstellt.
  3. Find ich die Mayakultur schon immer relativ spannend. Wer das jetzt irgendwie bewiesen haben will, dem würd ich nahelegen, sich doch hier mal einen groben Überblick zu verschaffen und dann auf eigenen Faust weiter zu suchen. Denn auch wenn ich hier gerade aushole, um dann vielleicht doch etwas mehr zu tun, als das Thema nur kurz anzusprechen, muss ich ja niemanden mit der kompletten Geschichte der Maya quälen. Also, weil ich das echt spannend finde und ich ja auch einfach mal was schreiben kann, ohne jemanden zu ärgern, hier mal ein paar grobe Infos zum Stein des Anstoßes:
    Für alle, die bis jetzt noch keine Ahnung haben worüber ich überhaupt rede oder die es seit  der Titelzeile wieder vergessen haben, es geht um den bevorstehenden Weltuntergang (also so was wie „Tod und Zerstörung!“, „Globale Vernichtung!“, „HartzIV für alle und Bushido als Kanzler!“) im Allgemeinen und um den Maya-Kalender, welcher den unmittelbaren Weltuntergang angeblich vorhersagt, im Speziellen. Da der aber mit Worten schwierig zu beschreiben ist, da ich dann mit Ausdrücken wie Baktun, Katun, Tun, Uinal und Kin um mich werfen müsste, zeig ich euch einfach mal, wie so ein Ding Aussieht:MayaCool, oder?
    Okay, ja, der von Pirelli sieht an der Spindtür besser aus aber der von den Maya war auch eher sowas wie das Iphone der damaligen Zeit.
    Glaubt ihr nicht?
    Dann werft doch bitte mal einen Blick auf die folgende Bedienungsanleitung, welche von wirklich schlauen Menschen dankbarer Weise ins Netz gestellt wurde:

    Tjoa, also wer das jetzt immernoch nicht cool findet, darf wieder zurück zu RTLII…

Für alle anderen ist zwar mein kleiner Ausflug ins Lehrreiche auch vorrüber, aber dafür könnt ihr am Samstag auf der Weltuntergangs-After-Hour mit dem Wissen angeben, warum das mit dem globalen Kollaps nicht so geklappt hat… ;o)
Ja, dieses Wissen verbirgt sich hinter den Links im Text aber keine Angst, für diejenigen, welche sich das nicht alles durchlesen möchten gibt es auch noch kompaktes Wissen zum Angeben.

So, damit will es auch für heute dann mal gut sein lassen.
Auch wenn dann vieles Ungesagt bleibt, wie z.B. wie die Kirchen (oder auch Organisationen, die sich für solche hielten) sich vergangene Weltuntergänge zu nutze gemacht haben oder wie man sowas als Werbemittel benutzen könnte; auch werd ich mich heute nicht über diese Dinge lustig machen, denn mit dem Ende der Welt ist schließlich nicht zu scherzen und ich wollt wirklich einfach mal was interessantes schreiben (auch wenn ich euch den ein oder anderen Schmunzler hier natürlich gönne).

Also, bis nach dem Weltuntergang!

Euer daetschemol

PS: mir ist grad noch ein schönes Zitat inklusive Begründung für das Ende aller Zeiten eingefallen.
Stammt von einem großartigen Autor.
Wollt ich Euch einfach nicht vorenthalten:

Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. – Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.

Douglas Adams