Mit ‘Intelligenz’ getaggte Beiträge

daetschmol schafft sich ab…

Veröffentlicht: 04/12/2014 in Alltägliches
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Es geschieht Erstaunliches!

Eigentlich ja jeden Tag. Das Problem ist nur, dass niemand es mitbekommt!

Ich mein, die Amis starten gerade Ihr Marsprogramm und wollen scheinbar 2030 den bemannten Marsflug wagen; aber bis eine solche Meldung sich an DSDS, dem Supertalen und den „breaking news“ das Hubert Kah sich mal wieder über die Augenbrauen geleckt hat, vorbeigewurschelt hat, hat die gesammte Menschheit den Planeten wohl schon verlassen.

Aber außer einigen wenigen scheint sich daran niemand zu stören.
Und ich glaube auch zu wissen, warum das so ist:

Eigentlich wollte ich hier jetzt DIE ANTWORT hinschreiben; aber vielleicht ist es doch besser, wenn ich das Ganze in einen schönen kleinen Vergleich verpacke…

Also:

Vermisst Ihr nicht auch allmorgentlich Euer ans Bett geliefertes Frischeiomlette mit Kaviar aus der hauseigenen Störzucht und selbstgebackenem Brot; dazu ein Tässchen von dem frisch gerösteten guatemalischen Kaffee?

Nein?

Klar, Ihr seid ja auch nicht daran gewöhnt!
Und ganz genau so verhält es sich mit dem Interesse bei Standartmenschen.
Ich weis ja, dass das Gros von Euch jetzt mindestens eine Braue skeptisch in Richtung Haaransatz wandern lässt, aber an diejenigen sei folgende Bitte angetragen

Fragt doch auf Eurem Heimweg heut einfach mal Euren Nachbarn im ÖPNV-Mittel Eurer Wahl, was so seine / ihre Interessen seien.
Ich bin bereit zu Wetten, dass bis auf ein paar Promille der Befragten mit „Öhm… Joa… bffff“ oder Ähnlichem antworten werden.

Tja, und eigentlich ist das auch garnicht sonderlich schlimm!
Denn wenn man sein Hirn derart selten benutzt, wie das heutzutage üblich zu sein scheint, muss man sich auch garnicht selbst für etwas interessieren; man bekommt ja von RTL II gesagt, was geil ist.

Anbetracht dessen ist es eigentlich auch nicht verwunderlich, wenn die Universität in Texas plötzlich 100 Gehirne vermisst und ein, meines Erachtens nach, respektabler Geist daraufhin Folgendes darauf antwortet:

dnuhrAber genug der Späße!
Das persönliche Interesse der Menschheit liegt im Sterben (grob pauschalisiert; Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel), was aber dementsprechend niemanden interessiert.
Ein Teufelskreis!

Und es kommt noch schlimmer!
Eines der interessantesten Themengebiete in der aktuellen Welt ist mit Sicherheit das Thema der künstlichen Intelligenz.
Verständlich, da natürlich Inteligens ja immer seltenener wird.
Allerdings ist es inzwischen schon so weit, dass führende Köpfe davor warnen.
AUS ANGST DAVOR, DASS DIESE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ DIE NATÄRLICHE ÜBERHOLEN KÖNNTE!!!

Da warnt etwa Tesla – Chef Elon Musk vor dieser Technik oder selbst Hawking hat Angst davor.

Also ich schlag mich lieber terminator-style mit intelligenten Maschinen rum, als dabei zuzusehen, wie die Menschheit völlig verblödet und im Folgenden so aussieht:

So, dann mach ich hier für heute mal Schluss, da ich eben blöd genug war, den Artikellink durch das Netz zu schicken, bevor ich mit dem Schreiben fertig war.

Ihr habt jetzt aber erst Mal wieder was zum Nachtrinken

ich verabscheue mich

Euer daetschemol

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Ode an die Dummheit

Veröffentlicht: 02/06/2012 in Dummheit
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Seit knapp 100 Jahren versucht die Wissenschaft nun schon dieses große bunte Etwas zu erklären, das wir Intelligenz nennen und bis heute konnte man sich nicht festlegen, was nun darunter zu verstehen sei. Ich will mir nun nicht anmaßen zu behaupten, ich habe dieses Problem gelöst aber unter Umständen kann ich hier einen Tipp geben, welcher eine neue und vielleicht auch vielversprechende Herangehensweise aufzeigt.
Sowohl in der Mathematik als auch in der Physik hat es sich gewissermaßen durchgesetzt, dass man, im Falle mangelnder Beweise für eine These, eine Antithese aufstellt und diese dann widerlegt.
Auf das Problem der Intelligenz umgemünzt würde dies bedeuten, dass wir zuerst einmal „Anti-Intelligenz“ definieren müssen.

JA, ich hab es mitbekommen, dass Anti-Intelligenz schon definiert wurde; man nennt diesen Gegenpart im Volksmund Dummheit. Aber was ist Dummheit? Wie kann man sie messen? Letztendlich,  was kann man dagegen tun?

Nun wird vielleicht dem ein oder anderen schon aufgefallen sein, dass ich mich schon des Öfteren mit den Auswirkungen von Dummheit beschäftigt habe und diejenigen werden sich vielleicht sogar fragen, warum ich mich erst jetzt diesem Thema annehme?
Das hat mehrere Gründe und ein Teil der Antwort versteckt sich sogar schon in der Frage.
Ja, ich befasse mich des öfteren mit den Auswirkungen der menschlichen Dummheit, jedoch bin ich bis heute nicht in der Lage gewesen, die Ursachen dafür festzustellen. Und obwohl mich vor allem alltägliche Dummheit oftmals mit morbider Faszination erfüllt, scheint es fast so, also würde die Antwort auf die Frage nach der Herkunft der Dummheit immer weiter zurückziehen, je eindringlicher man nach ihr sucht. Um hier mal ein Beispiel für alltägliche aber keineswegs verständliche Dummheit anzuführen, möchte völlig uneigennützig auf einen älteren Artikel verweisen:

Dienst am Kunden

Wie ihr seht, habe ich es damals schon nicht verstanden und auf Grund dieser Unverständnis muss ich mich bei der Frage nach der Ursache wohl oder übel geschlagen geben und es einem schlaueren Menschen als ich es bin überlassen, diese Frage zu klären.

Kommen wir also zur nächsten Frage: Kann man Dummheit messen?
Bestimmt! Man kann ja auch Intelligenz messen ohne eine präzise  Vorstellung zu haben, was das genau ist. Um einen entsprechenden Test zu entwickeln fehlt es mir allerdings an Motivation und Zeit (aber falls jemand gute Ideen zu dem Thema hat, darf er oder sie sie mir gerne mitteilen). Was ich allerdings sagen kann ist, dass man  Dummheit kategorisieren kann. Das sieht dann folgender Maßen aus:

  1. Bewusste Dummheit:
    Kennt wohl jeder und hat jeder in seiner Jugend mit Sicherheit die ein oder andere begangen; also man tut etwas, wovon man eigentlich weis, dass man es besser nicht täte.
  2. Unbewusste Dummheit:
    Kennt wohl auch jeder; man stellt sich einfach mal dumm dran.
  3. egozentrische Dummheit:
    die erste Form der unkontrollierbaren Dummheit, welche genetisch, evolutionär oder gar durch (V)Erziehung im jeweiligen Individuum verankert ist; die betroffene Person ist hier ausser Stande, andere als die eigene Sichtweise anzuerkennen und handelt dementsprechend Selbstbezogen.
  4. angenehme Dummheit:
    ähnlich verankert wie 3., jedoch mit dem Unterschied, dass die betroffene Person weis, dass sie dumm ist und sich aus diesem Grund zurückhält; angenehmste Form der Dummheit, allerdings sehr selten.
  5. aggressive Dummheit:
    ähnlich verankert wie 3., jedoch das genaue Gegenteil von 4.
  6. Fatale / gefährliche Dummheit:
    Ganz üble Sache das! Kann sogar sehr kluge Menschen treffen und resultiert dann meist in Katastrophen. Beispiele hierfür finden sich zuhauf in der Menschheitsgeschichte; ich sag nur Atombombe….

Tja, ich denke mittels dieser Einteilung kann zumindest eine grobe Messung vorgenommen werden.

So, damit wären wir auch schon bei der Frage angelangt, ob man in der Lage ist, etwas gegen Dummheit zu tun. Hierüber habe ich schon viele Stunden mit vielen Menschen philosophiert, bin jedoch nie zu einem befriedigendem Ergebnis gelangt und da ich irgendwann noch eine „Endlösung“ zu diesem Thema zu finden hoffe, möchte ich hier auch nicht wirklich detailliert auf das „ob und wenn ja, wie“ sondern viel mehr auf das „ob man überhaupt sollte“ eingehen.
Das mag sich im ersten Moment vielleicht seltsam anhören, aber wenn ihr noch ein paar Zeilen weiter lest, wird es verständlicher. ich versprech’s!

ich wende mich in dieser Frage auch nur den Kategorien 3. – 5. zu, da die restlichen Formen der Dummheit zumeist temporärer Natur und zudem weitaus seltener sind. Ausserdem hoffe ich, dass jeder von euch mindestens einen Betroffenen  aus mindestens einer dieser Kategorien kennt.
Denkt nun an diese (oder an eine dieser) Personen!

Seht ihr sie vor eurem inneren Auge?

Ja?

Dann beantwortet bitte folgende Frage:
Wirkt diese Person auf euch unzufrieden oder gar unglücklich?

Ich bin bereit zu Wetten, dass 97% von euch diese Frage mit einem klaren Nein! beantwortet haben.

Und genau deshalb bin ich mir nicht sicher, ob man überhaupt etwas gegen Dummheit tun sollte.
Es ist doch so, dass dumme Menschen sehr viel einfacher zufrieden zu stellen sind als nicht so dumme. Des Weiteren sind Dumme oftmals die besseren Arbeiter, da sie Arbeitsaufträge nicht in Frage stellen, sondern sie einfach befolgen. Dumme müssen sich auch nicht über alle möglichen Dinge Sorgen machen, da sie über diese Dinge gar nicht nachdenken.
Kurz um: Dumme sind die glücklicheren Menschen!

Und genau deshalb bin ich auch der Meinung, man sollte nichts gegen die Dummheit unternehmen.

Mein Tipp an euch:
Seid schlau – werdet dumm!

Macht was draus,

Euer daetsche…. ähm… mol